160.000 Euro Kosten sind der Austria am Mittwoch durch die späte Absagte des UEFA-Cup-Spiels gegen Athletic Bilbao entstanden – zumindest einen Teil davon will man sich jetzt von der UEFA holen. Der eisige Winter und starke Schneefälle haben die Durchführung des Fußball-UEFA-Pokalspiels unmöglich gemacht - obwohl selbst 200 Fans zur Schaufel griffen, um das Spielfeld im Wiener Ernst-Happel-Stadion vom Schnee zu befreien.
Welche rechtlichen Schritte dafür notwendigsind, um die UEFA zur Kasse zu bitten, wird derzeit geprüft,auf jeden Fall wird eine Sachverhaltsdarstellung an die UEFA geschickt.Hätte man sich früher zu einer Entscheidung durchgerungen,hätte man nicht Zuschauer verärgert, Polizei, Sicherheitspersonal,Rettung etc. noch rechtzeitig verständigen können.
Für Austria-Manager Kraetschmer trägtdie UEFA Mitschuld am Absage-Skandal: "Das Regulativ siehrt eindeutigvor, dass die UEFA-Herren entscheiden - also müssen sie auchmit den Folgen leben." Unterstützung erhält die Austriaauch von ÖFB-Generalsekretär Gigi Ludwig.
Platz zu eisig Punkt 20 Uhr, also 45 Minuten vor dem geplanten Anpfiffvon Austria gegen Athletic Bilbao, entschied der israelische SchiedsrichterAlon Yefet: Platz zu eisig, Verletzungsgefahr zu groß, Spieldaher unmöglich! Das hundert Mann starke Räumkommandohatte den Wettlauf mit der Zeit verloren - schuld an diesem mittlerenChaos? Die Fehleinschätzung des türkischen Delegiertenund Bilbaos Angst vor den für sie völlig ungewohntenBedingungen.
Das Spiel wird nun am 24. Februar nachgetragen,das Rückspiel in Bilbao findet bereits am 27. Februar statt!
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