Die Austria musste sich aufgrund der druckvollen Spielweise der Slowenen in der ersten halben Stunde zumeist auf Defensivarbeit beschränken. Die Hausherren waren vor 10.000 Zuschauern im neuen Stozice-Stadion zwar spielbestimmend, bis auf einen Volleyfehlschuss durch Omladic in der zweiten Minute brachten die Hausherren aber nur Halbchancen zustande. Die mit Problemen im Spielaufbau kämpfende Austria wurde zunächst nur durch einen Junuzovic-Schuss (27.) gefährlich.
Entgegen des Spielverlaufes sorgte dann aber Linz mit seinem ersten Saisontreffer für die schmeichelhafte Pausenführung der Wiener. Der Stürmer vollendete die erste flüssige Offensivaktion über die rechte Seite nach einem - allerdings ungewollten - Junuzovic-Zuspiel aus kurzer Distanz trocken.
Erstes Quali-Gegentor für die Austria
An der Spielanlage änderte sich auch nach Wiederbeginn nichts. Die Laibacher, bei denen der ehemalige Austria-Spielmacher Milenko Acimovic als Sportdirektor tätig ist, waren zunächst aber noch wenig durchschlagskräftig. Lovrecic (50./von Grünwald gehalten) und Vrsic (53./neben das Tor) gaben erste gefährliche Warnschüsse ab. Nach einer Stunde gelang Vrsic schließlich der Ausgleich. Der Offensivspieler ließ Grünwald mit einem platzierten Schuss keine Chance und sorgte damit im dritten Quali-Spiel für den ersten Gegentreffer der Austria.
Nach dem Gleichstand waren es abermals die Slowenen, die sich aktiver um den Siegtreffer bemühten. Bei den Wienern, die sich mit dem Remis zufriedenzugeben schienen, kam für den Torschützen und Kapitän Linz bereits in der 68. Minute Jun ins Spiel. Aber auch er vermochte keine weiteren entscheidenden Akzente mehr zu setzen, womit das 1:0 von Linz der einzige Torschuss der Wiener blieb.
Hlinka-Kopfball knapp vorbei
Peter Hlinka hatte drei Minuten vor Schluss noch die einzige echte Chance auf das 2:1 für die Wiener. Der Kopfball des Mittelfeld-Routiniers nach einem Corner ging aber knapp daneben. Zuvor hatte der Slowake allerdings Gelb gesehen, womit er im Rückspiel gesperrt ist.
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