Am Sonntag vor einem Jahr endete im Londoner Wembley-Stadion die EURO-Reise Österreichs: 1:2 nach Verlängerung gegen den späteren Champion Italien. Torschütze Sasa Kalajdzic blickt zurück und voraus.
Sie kämpften tapfer, verkauften sich mehr als teuer und wurden zum Abschluss von den rot-weiß-roten Fans trotz Niederlage für ihr Auftreten gefeiert. Genau am Sonntag vor einem Jahr endete im Londoner Wembley-Stadion im Achtelfinale gegen den späteren Sieger Italien Österreichs EURO-Reise - 1:2 nach Verlängerung.
Dabei war die Truppe von Ex-Teamchef Franco Foda lange der Sensation nahe, Marko Arnautovic sorgte per Kopf sogar für die Führung - zählte jedoch nicht (Abseits). In der Verlängerung trafen Chiesa (95.) und Pessina (105.), das spektakuläre Flugkopfball-Tor von Sasa Kalajdzic kam leider zu spät (114.).
Der 2-Meter-Stürmer erinnert sich genau an die nervenaufreibende Nacht: „Es war historisch. Wie wir uns am Ende verabschieden mussten, war bitter, jeder war extrem enttäuscht ...“
Für den 24-Jährigen war das Jahr danach mit Schulter-Operation, zweifacher Corona-Infektion sowie Waden-Problemen aufregend, mit Stuttgarts Liga-Verbleib am letzten Spieltag gab’s für den Wiener ein Happy End. Bayern, Tottenham, West Ham und Brighton & Hove sollen Interesse zeigen, Stand jetzt startet Sasa (noch) am 4. Juli mit den Schwaben die Vorbereitung.
„Wir haben die Qualität“
Mit dem Team hat er einiges vor: „Wir wollen uns ganz klar für die EURO 2024 und die nächste WM qualifizieren. Die Spieler haben auch absolut die Qualität dafür und sind erfolgshungrig!“ Mit Neo-Teamchef Ralf Rangnick stimmt die Richtung: „Alle geben Gas und ziehen voll mit. Jeder fühlt sich wichtig, beim letzten Lehrgang wurde durch die vier Spiele in zehn Tagen viel ausprobiert, mit der Zeit wird ein gewisser Rhythmus entstehen.“
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