Lauda-Paukenschlag 97

Jos: „Ein geforderter Max ist ein stärkerer Max“

Formel 1
15.06.2022 12:19

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie fiebert Red Bull Racing schon dem Klassiker auf der Île Notre-Dame in Montreal entgegen. Verstappens Papa Jos ist mit dem Junior zufrieden. Ein Blick in die Vergangenheit: Auch österreichische Geschichte wurde in Kanada geschrieben.

Nach einem holprigen Start mit zwei Ausfällen ist die Welt von Red Bull Racing wieder in Ordnung. Fünf Siege in Serie, - viermal Max Verstappen, einmal Sergio Perez - lacht der österreichisch-britische Rennstall sowohl in der Fahrer- als auch in der Konstrukteurs-WM von der Spitze.

Monaco motivierte Verstappen
Und speziell im Lager von Weltmeister Verstappen fiebert man bereits dem Klassiker auf der Île Notre-Dame entgegen. „Max war in Baku sehr motiviert, das hatte natürlich auch mit dem vorangegangenen Rennen in Monaco zu tun“, schrieb Papa Jos auf der Homepage seines Filius’ und fügte an: „Ein geforderter Max ist ein stärkerer Max.“

Fans hoffen auf engen Fight mit Leclerc
Nach der jüngsten Pleiten-, Pech- und Pannenserie bei Ferrari spricht auch auf dem Circuit Gilles Villeneuve viel für Verstappen, die neutralen Fans aber hoffen, dass sich Charles Leclerc auf der Strecke mit Vollgaspassagen und harten Bremspunkten wieder erfängt und dem fünffachen Saisonsieger einen engen Kampf liefern kann - beim Comeback von Montreal nach zweijähriger Corona-Pause. Und Kanada ist Garant für tolle Formel 1-Action und spannende Geschichten:

Kuriose Rücktrittserklärung
Während des Trainings 1979 verkündete Niki Lauda seinen ersten Rücktritt. Mit den legendären Worten: „Ich bin draufgekommen, dass mich andere Dinge im Leben mehr interessieren, als blöd im Kreis zu fahren.“

1992 gab’s durch Gerhard Berger (McLaren) den einzigen österreichischen Sieg in Montreal. Karl Wendlinger kam mit dem unterlegenen March („Wir hatten nicht einmal vier Schlagschrauber für einen sauberen Stopp.“) auf den guten vierten Platz. 2011 dauerte der Grand Prix satte 4:04:39,537 Stunden, es war das bisher längste Rennen der Geschichte.

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(Bild: KMM)



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