Rotkreuz-Bilanz 2021

Fast 300.000 Anrufe erreichten Gesundheitshotline

Steiermark
08.06.2022 18:00

Die Corona-Pandemie hat 2021 das steirische Rote Kreuz immens gefordert. Derzeit gönnt das Virus den Helfern eine Verschnaufpause - man rüstet sich aber für einen heißen Herbst.

Fast 300.000 behördliche Corona-Testungen, ebenso viele angenommene Anrufe bei der Gesundheitshotline 1450, Dauereinsätze bei den öffentlichen Teststraßen und den Impfstraßen: Die Corona-Pandemie hat das steirische Rote Kreuz im Vorjahr voll gefordert - und das neben all den anderen Aufgaben der großen Rettungsorganisation.

„An der Grenze des Ertragbaren“
„Manchmal brachten die übernommenen Aufgaben unsere Mitarbeiter an die Grenze des Ertragbaren“, so Präsident Werner Weinhofer, der bei der Generalversammlung am Mittwochabend die Bilanz für das Vorjahr präsentierte. Aktuell hat sich die Situation an der „Corona-Front“ beruhigt. Die Infektionszahlen sind vergleichsweise niedrig, das Impf- und Testangebot ist stark reduziert.

Ein paar Monate Normalzustand
Und auch im Ankunftszentrum für ukrainische Flüchtlinge in Graz, bei dem das Rote Kreuz stark involviert ist, ist es ruhig geworden. Den Mitarbeitern sind daher wohl ein paar Monate Normalzustand vergönnt. Im Herbst könnte sich die Situation schon wieder verschärfen. Das Rote Kreuz bleibt daher weiterhin im „Stand-by-Modus“.

Die Bilanz 2021 fällt auch abseits der Covid-Bekämpfung beeindruckend aus. Würde man eine freiwillig erbrachte Stunde mit 30 Euro bewerten, so habe man dem steirischen Gemeinwohl eine Summe von 65,7 Millionen Euro erspart, rechnet man vor.

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14.139 wunderbare Menschen engagieren sich im Roten Kreuz in der Steiermark. Ohne diese nicht selbstverständlichen Stützen der Gesellschaft wäre vieles kälter in unserem Bundesland.

Rotkreuz-Päsident Werner Weinhofer

Neue Landesleitzentrale geplant
Apropos Millionen: Das Rote Kreuz plant eine neue Landeszentrale in Graz-Puntigam. Der Einreichplan liegt derzeit bei der Stadt, ein Baustart steht noch nicht fest. Klar ist: Die vor Corona kalkulierten 24 Millionen Euro an Baukosten werden nicht zu halten sein, man hofft daher auf weitere Unterstützung von der öffentlichen Hand.

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