„Jeder ist im Nachhinein klüger, wenn man die Bilder sieht. Es war eine Fehlentscheidung, man hätte auf Strafstoß entscheiden müssen.“ Im Sky-Interview gab Referee Sebastian Gishamer zu, dass er das klare Elferfoul von Tirols Ferdinand Oswald an Rapids Marco Grüll hätte ahnden müssen. Zeugt von Charakter ...
... macht aber Spieler und Fans nur noch wütender. Er hätte sich die Bilder ja anschauen können, nein, müssen. Dafür gibt es den kostspieligen Video-Assistant-Referee (VAR). Er hat die Macht, soll Fairness garantieren. Nur schickte VAR Alan Kijas am Tivoli Gishamer nicht vor den Bildschirm, erkannte keine „klare Fehlentscheidung“.
Das versteht kein Mensch mehr. Die Angst vor „Abzügen in der Schiri-Benotung“ darf da kein Argument sein.Jeder Schiri startet mit 8,4 Punkten, mit „gut, erwarteter Leistungslevel“ in ein Spiel. Jede falsche Gelbe Karte kostet 0,1 Punkte. Bei jedem schweren Fehler (Elfmeter, Ausschluss) werden 0,5 abgezogen.Aber: Es kostet keine Punkte, wenn man sich die Szene anschaut. Sondern nur, wenn man die Entscheidung ändert. Was kontraproduktiv ist, abschreckt, sich vom VAR „overrulen“ zu lassen. Der Schwachsinn ist aber auf internationalem Mist gewachsen, keine österreichische Erfindung.
Bei uns ist nur die Kommunikation mit dem VAR im wahrsten Sinne im Keller. So werden die Referees unsicherer und schlechter.
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