Nach WSG vs. SCR

Grüll: „Wenn das kein Elfmeter ist, dann …“

Der SK Rapid steht in der Poleposition für die Europacup-Qualifikation via Bundesliga-Playoff. Die Wiener setzten sich bei der WSG Tirol mit 2:1 durch und nahmen dadurch nach zuletzt mauen Leistungen doch noch Kurs auf Europa. Was man im Lager von Siegern und Besiegten nach dem Schlusspfiff zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen!

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Marco Grüll (Torschütze Rapid): „Wir haben uns vor dem Spiel gesagt, dass wir uns selbst in die Bredouille gebracht haben, dass wir so eine Partie brauchen. Wir wollten beide Spiele erfolgreich bestreiten, das erste ist uns über weite Strecken positiv gelungen.“
Zum nicht gegebenen Elfmeter: „Diese Szene schauen sich gefühlt sieben Schiris an. Ich mache eine Finte, er (Ferdinand Oswald, Anm.) läuft nur in mich rein und der Ball geht zwei Meter vorbei. Wenn das kein Elfmeter ist, dann weiß ich auch nicht. Wenn du es den Schiedsrichtern sagst, schalten sie auf stur. Das ist ein klarer Elfer, da brauchen wir nicht darüber diskutieren.“

Ferdinand Feldhofer (Trainer Rapid Wien): „Wir haben die Situation angenommen, waren bereit und sind furios gestartet. Ja, wir hätten nach dem 2:0 auch 3:0 in Führung gehen müssen. Ja, wir hätten auch einen Elfmeter bekommen müssen. Und ja, wir haben wieder einen Verletzten mehr. Es passt einfach zu unserem Frühjahr. Wir nehmen es trotzdem an und ich bin sehr zufrieden, dass wir hier auswärts gewonnen haben. Ich bin richtig stolz, wie wir die Situation gemeistert haben, wie wir als Einheit aufgetreten sind und alles weggelassen haben, was rundherum war. Jetzt haben wir eine tolle Ausgangssituation, mit der Auswärtstorregel natürlich noch etwas besser. Wir brauchen wieder eine Mannschaft, die als Einheit auftritt und über die Grenzen geht, im physischen wie mentalen Bereich.“
Zum nicht gegebenen Elfmeter: „Dass man da überhaupt noch einen VAR braucht, das muss einfach der Schiri am Spielfeld entscheiden. Es gibt keine zweite Meinung.

Thomas Silberberger (Trainer WSG Tirol): „Natürlich ist es ein schwieriges Unterfangen, in Hütteldorf aufgrund der Auswärtstorregel mit zwei Toren Abstand zu gewinnen. Rapid hat verdient gewonnen, weil sie uns in den ersten 20 Minuten den Stecker gezogen haben. Da waren sie geistig und in allen Belangen frischer. Mich stören die beiden Gegentore, weil wir zwei haarsträubende Ballverluste gehabt haben. Rapid war extrem giftig. Mit dem Anschlusstreffer waren wir plötzlich wieder dabei und sind gefühlt ebenbürtig geworden. Es hat dann nicht mehr gereicht, weil uns die Kräfte verlassen haben und von den Wechselspielern extrem wenig gekommen ist. Wir müssen das jetzt in Ruhe aufarbeiten, clever regenerieren und dann schauen, dass wir in Wien das Unmögliche möglich machen.“

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Dienstag, 28. Juni 2022
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