Dass Fußball-Ostligist Stripfing bei einem Aufstieg übergangsweise in Neustadt spielen wird, bringt SC-Vorstand Spenger auf die Barrikaden.
Eigentlich wollten die Stripfinger bis zur Adaptierung der eigenen Anlage bei einem Aufstieg ja in Schwechat auflaufen. Da man bei der Bundesliga mit diesem Ansuchen jedoch abblitzte, nannte man in letzter Sekunde Wr. Neustadt als Austragungsort.
Blöd nur, dass der SC davon nichts mitbekam. Die Details wurden anscheinend im Hintergrund mit der Stadt geklärt. „Ich finde es eine bodenlose Sauerei, dass mit uns, dem Hauptmieter, niemand gesprochen hat“, tobt Vorstand Rainer Spenger, der sich eine Teilung des Stadions nur schwer vorstellen kann. „Wie soll das gehen? Wir absolvieren unser Abschlusstraining dort, zudem spielen ja auch noch die Juniors in der Arena.“ Klingt nach reichlich Klärungsbedarf...
Die Stripfinger sehen es relativ gelassen, freuen sich auf die Zusammenarbeit. „Das kann man ja alles koordinieren. Auch St. Pölten wich wegen Rasenproblemen nach Neustadt aus“, versucht Trainer Hans Kleer die Lage zu beruhigen.
Gespielt wird übrigens auch noch. Während der SC heute in der Ostliga in Neusiedl gastiert, sind die Stripfinger morgen daheim gegen Bruck unter Zugzwang. „Wir müssen unsere Chancen endlich nutzen.“ Viele Ausrutscher von Leader Vienna wird es wohl nicht mehr geben...
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