Alleine diese Aussage zeigt, dass sich Hamilton wie alle gefragten Formel-1-Piloten sämtliche Türen weit offen lässt. Das "wettbewerbsfähigste" Auto ist derzeit nämlich ganz sicher der RB7 des in der WM überlegen führenden Vettel und nicht der MP4-23, obwohl Hamilton damit in China und jüngst Teamkollege Jenson Button in Kanada gewonnen hatte. "Solange wir ein Auto haben, das den Job erledigen kann, gibt es keinen Grund wegzugehen", meinte Hamilton dennoch.
Fliegender Wechsel Hamilton-Webber?
Das spricht freilich mehr für einen Wechsel als dagegen. Hamiltons McLaren-Vertrag endet angeblich 2012, jener des zweiten Red-Bull-Piloten Mark Webber Ende 2011. Der Australier will aber unbedingt noch ein weiteres Jahr bleiben. Vermutet wird, dass der von der Unterlegenheit seines Autos frustrierte Hamilton das Öffentlichkeits-Theater um Red Bull nur veranstaltet hat, um McLaren hinsichtlich anstehender Vertragsverhandlungen zu warnen.
Hamilton spielte sein Treffen mit Horner deshalb auch herunter. "Ich kenne alle Teammanager, die Bosse, wir reden andauernd", sagte der Engländer, der mit seinem kontroversiellen Fahrstil sowie seltsamen Aussagen zuletzt für viel Irritation gesorgt hatte. Zumindest in Watkins Glen konnte Hamilton das Fahrgefühl in einem neuen Rennauto aber bereits ausprobieren, indem er mit dem NASCAR des zweifachen Champions Tony Stewart fuhr.
Vettel trainiert mit Thierry Henry
Auch Vettel absolvierte nach dem Kanada-Rennen PR-Termine in Nordamerika. Er spielte aber lieber Fußball beim MLS-Klub Red Bull New York und nahm an einer regulären Trainingseinheit teil. Einmal traf Vettel vom Elferpunkt, am Ende tauschte er mit Thierry Henry einen seiner Rennanzüge gegen ein Fußball-Shirt.
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