Die Schlüsselfigur in der Nacht auf Samstag hieß Roberto Luongo. Der Goalie, der vor knapp 16 Monaten in der Stadt seines Arbeitgebers mit Kanada Olympia-Gold geholt hatte, kam dank einer bravourösen Leistung und 31 Paraden zu seinem 60. Shutout in der NHL.
Das einzige Tor der Partie erzielte Maxim Lapierre. Der Center aus Quebec traf in der 45. Minute aus spitzem Winkel, nachdem der Puck nach einem Schuss von Kevin Bieksa hinter dem gegnerischen Gehäuse an die Bande geprallt war. "Ich bin zur richtigen Zeit am richtigen Ort gestanden", sagte Lapierre hinterher zu seinem Gold-Tor. Der Treffer löste beim Public Viewing in den Straßen von Vancouver Jubelstürme aus.
Die Canucks könnten nun in der Nacht auf Dienstag in Boston die Serie zu ihren Gunsten entscheiden. Bisher hat es in diesem Final-Duell aber nur Heimsiege gegeben. Bei den letzten zwei Auftritten in Boston kassierte Vancouver insgesamt zwölf Gegentore. Seit 1993 und dem Triumph der Montreal Canadiens ist die Stanley-Cup-Trophäe nicht mehr an Kanada überreicht worden.
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