Späte Einsicht

Hamilton tut sein Rüpel-Auftritt von Monte Carlo leid

Sport
10.06.2011 10:04
Für Lewis Hamilton hätte die Formel-1-Saison und damit der Kampf um den WM-Titel mit Sebastian Vettel schon gelaufen sein können. Nachdem der britische McLaren-Pilot in Monaco durch einen fehlgeschlagenen Witz mit rassistischen Anspielungen für Aufsehen gesorgt hatte, drohte Hamilton eine Sperre von bis zu sechs Rennen, erklärte FIA-Präsident Jean Todt am Donnerstag.

Neben der Entschuldigung bei den Rennkommissaren und Rennrivalen, die der Brite mit harschen Worten angegangen war, schrieb Hamilton dem FIA-Chef auch noch einen Brief. Die Kommentare des Weltmeisters von 2008 seien inakzeptabel gewesen, befand Todt. Die Sache sei aber erledigt.

Alles nur ein schlechter Scherz
Hamilton hatte die Strafen nach seinem rüpelhaft-rasanten Auftritt in Monte Carlo als üblen Witz bezeichnet. Zudem hatte der 26-Jährige auf die Frage, warum er oft Gast bei den Stewards sei, laut BBC geantwortet: "Vielleicht liegt es daran, dass ich schwarz bin?" Er habe lustig sein wollen, "aber es war nicht lustig", stellte der Brite anschließend fest.

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