21.03.2022 07:05 |

Fünf Festnahmen

Kolumbien: Schnellboot mit 3,4 t Kokain gestoppt

Mit Unterstützung des US-Militärs haben kolumbianische Sicherheitskräfte im Karibischen Meer ein Schnellboot mit rund 3,4 Tonnen Kokain an Bord abgefangen. Der Wert der beschlagnahmten Drogen werde auf mehr als 120 Millionen US-Dollar (umgerechnet etwa 109 Millionen Euro) geschätzt, teilte die kolumbianische Marine am Sonntag mit.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Flugzeuge der Luftwaffe und der Marine hätten mithilfe der US-Streitkräfte das verdächtige Boot geortet. Einer schnellen Eingreiftruppe der Küstenwache sei es nach einer Verfolgungsjagd schließlich gelungen, das Schnellboot rund 120 Seemeilen (220 Kilometer) vor der kolumbianischen Inselgruppe San Andrés und Providencia zu stoppen. Das Boot sei von Kolumbien nach Mittelamerika unterwegs gewesen. Die Besatzung - drei Nicaraguaner und zwei Costa-Ricaner - sei festgenommen worden.

Kolumbien gilt vor den anderen südamerikanischen Ländern Peru und Bolivien, wo ebenfalls die Kokapflanze angebaut wird, als bedeutendstes Herkunftsland von Kokain. Drogenkartelle schmuggeln die Droge in rauen Mengen durch Mittelamerika in die USA und nach Europa. An den Küsten des Landes werden immer wieder U-Boote oder Schnellboote mit Drogenlieferungen beschlagnahmt.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).