Neue Evaluation

Suche nach Grab in Rechnitz steht heuer still

Burgenland
09.03.2022 07:03
Die seit Jahrzehnten andauernde Suche nach dem Grab der rund 200 von den Nazis ermordeten und in der Nähe des Kreuzstadls verscharrten jüdischen Zwangsarbeiter steht heuer still. Die Rechnitzer Gedenkinitiative RE.F.U.G.I.U.S. hofft, aber dass die Suche in Zukunft weitergehen kann und will ein Forschungsprojekt starten.

Das Bundesdenkmalamt hatte seit 2017 Grabungen auf der Suche nach den menschlichen Überresten der NS-Opfer durchgeführt. Im Vorjahr teilte das Denkmalamt mit, dass es die Suche einstellen wird.

Institution für Grabungen
Um die Grabungen wieder aufzunehmen, brauche es eine öffentliche Institution, erklärt Walter Reiss von RE.F.U.G.I.U.S. Private Grabungen seien nicht möglich, da die rechtlichen Grundlagen fehlen.

Unterlagen erneut durchforsten
Den jetzigen „Stopp“ sehe man aber nicht negativ, so Reiss. Vielmehr will der Verein die Zeit nutzen, um eine Forschungsgruppe zu initiieren. Diese soll die Unterlagen noch einmal durchforsten und unter dem Blickpunkt der heutigen Kenntnisse überprüfen. Auch Ausschlussflächen sollen neu evaluiert werden. Dazu braucht es allerdings öffentliche Unterstützung.

Am 19. März findet in Rechnitz ein Vortrag und am 24. März in Oberwart eine Tagung zur Suche statt. Am 27. März gibt es beim Kreuzstadl eine Gedenkfeier.

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