Erstmals seit 1996, dem legendären Weg ins Finale, will Grün-Weiß eine K.-o.-Runde im Frühjahr überstehen. Man hat nur gute Erinnerungen an Holländer. Nun führt man im Kampf ums Achtelfinale in Arnheim 2:1.
„Natürlich ist es ein Highlight. Rapid hat die Chance auf ein europäisches Achtelfinale, die wollen wir nützen. Das ist nach 25 Jahren eine historische Chance.“ Für Ferdinand Feldhofer reicht allein der Blick in die Annalen, um das Conference-League-Duell in Arnheim anzuheizen. Streng genommen stand Rapid letztmals 1997 im UEFA-Cup-Achtelfinale. Aber das war bereits in Runde drei, da scheiterte man gegen Lazio Rom noch im Herbst.
Heute will Grün-Weiß erstmals seit 1996, als man im Viertelfinale Dinamo Moskau eliminierte (1:0, 3:0), im Frühjahr eine K.-o.-Runde überstehen. Da leuchten bei jedem Fan die Augen. Der Weg ins Finale nach Brüssel. Legendär.
Prämie und Kaliber
Vor allem das Halbfinale gegen Feyenoord. Niederländer also, 1:1 auswärts, 3:0 daheim: Koeman, Larsson und Co. hatten Rapid nicht ernst genommen. Ajax Amsterdam tat das 2015 schon, wurde dennoch durch Louis Schaubs Doppelpack in der Champions-League-Quali erlegt. Bis jetzt Rapids letztes Duell gegen Oranje.
„Der Trend zeigt klar Richtung Österreich“, verweist Feldhofer, der 2020 mit Wolfsberg auch zwei Siege gegen Feyenoord „genoss“, „unser Standing hat sich verbessert.“
Das gilt auch für die heutige Ausgangslage gegen Vitesse nach dem 2:1 in Wien. „Wir werden aggressiv auf Sieg spielen“, hält Rapids Trainer nichts vom Taktieren. Weshalb er trotz der Personalnot auch nicht an den Liga-Sonntag in Tirol, die Flop-6-Angst, denkt: „Jetzt ist nicht die Zeit, um jemanden zu schonen. “
Zumal der Achtelfinal-Einzug auch 900.000 Euro an Prämien bringt. Und als Gegner so ein Kaliber wie der AS Rom warten könnte. Nicht schlecht für die „kleine“ Conference League.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.