Wie der Kaunertaler Snowboarder Rene Eckhart Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der Verabschiedung von Österreichs Team für die Paralympics überraschte. Markus Salcher sprach Eid.
Ein Glas Honig und chinesische Glückskekse waren in der Wiener Hofburg Blickfänge bei der Verabschiedung von Österreichs Team für die Paralympics in Peking (4. bis 13. März). Den Honig erhielt Gastgeber Alexander Van der Bellen von Rene Eckhart. Der Snowboarder stammt wie der Bundespräsident aus dem Kaunertal in Tirol: „Ich komme aus dem Dorf Platz. Das liegt drei Kilometer entfernt von Feichten, wo Herr Van der Bellen aufgewachsen ist. Da lag es nahe, dass ich ihm ein Glas Pinienhonig von der Kaunertaler Braunelle mitbringe.“
Der Bundespräsident freute sich sehr, plauderte in tiefstem Kaunertalerisch mit Eckhart, richtete sich dann ohne Dialekt an das ganze Team: „Bei Ihnen gibt esunmöglich nicht. Sie verlieren angesichts von Hürden nicht den Mut. Sie versuchen, diese zu überspringen, sprengen im Training und Alltag Grenzen. Davon können wir uns alle etwas abschauen.“
Treffende Botschaft
Skifahrer Markus Salcher sprach den paralympischen Eid, ehe es chinesische Glückskekse gab. Auf jenem von Maria Rauch-Kallat, Präsidentin des Österreichischen Paralympischen Committees, stand die treffende Botschaft: „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht. Sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“
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