07.02.2022 12:58 |

Ursache unklar

Brand in Hotel in Hinterglemm unter Kontrolle

Ein Hotel mit angeschlossenen Lokalen im Zentrum von Hinterglemm (Gemeinde Saalbach-Hinterglemm) in Salzburg wurde in der Nacht auf Montag ein Opfer der Flammen. Der Brand ist mittlerweile unter Kontrolle. 28 Personen wurden aus dem Komplex evakuiert, verletzt wurde niemand. Die Brandursache ist derzeit noch unklar.

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In der Nacht auf Montag sorgte ein Feuer im „Knappenhof“ in Hinterglemm für den Einsatz einiger Freiwilligen Feuerwehren aus dem Mitter- und Unterpinzgau. 28 Menschen, Gäste und Mitarbeiter des Hotels, wurden rechtzeitig in Sicherheit gebracht.

Brand am Dachstuhl ausgebrochen
Der Brand war gegen 2.30 Uhr im Bereich des Dachstuhles des Hotels ausgebrochen. Kurz nach 9 Uhr wurde das Dach durch einen Kran teilweise geöffnet. „Der Brand ist so gut wie aus“, berichtete Ortsfeuerwehr-Kommandant Michael Eberharter gegenüber der APA. „Jetzt folgen noch Nachlöscharbeiten, außerdem müssen wir noch einen Teil des Hauses abtragen.“

Aufgrund der widrigen Witterungs- und Straßenverhältnisse war die Zufahrt ins Glemmtal und zum Hotel schwierig. Das Hotel besteht aus drei zusammengebauten Objekten, in denen sich auch der „Tanzhimmel“ und die „Apresworld“ befinden.

Was im Hotel nicht durch die Flammen zerstört wurde, fiel den Angaben zufolge dem Löschwasser zum Opfer, das mit Rauschen durch die Decken schoss. „Es schaut ganz schlimm aus.“ Ein Betrieb sei hier sicher für längere Zeit undenkbar, vor allem Hotel und Restaurant seien schwer beschädigt.

Floriani aus mehreren Pinzgauer Gemeinden
Die Arbeiten werden die Einsatzkräfte vermutlich noch bis in den Abend hinein beschäftigen. Über Nacht wird Brandwache gehalten, "Brand aus!" kann erst im Anschluss daran verlautbart werden. 

An die 200 Feuerwehrleute waren seit 2.30 Uhr im Einsatz. Auch Freiwillige Feuerwehren der Gemeinden Piesendorf, Bruck an der Glocknerstraße, Unken, Lofer, St. Martin/Lofer oder Niedernsill waren im Einsatz.

Die Brandursache ist noch unbekannt. Brandermittler befinden sich aber bereits vor Ort.

 Salzburg-Krone
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