15.01.2022 10:00 |

Gemeinden-Vorschau

Der Tennengau zündet 2022 den Investitionsturbo

Neue Schulen, zusätzliche Kindergartenplätze, Investitionen in den Hochwasserschutz und teure Baustellen: Die Corona-Pandemie stellt die 13 Gemeinden im Tennengau allesamt weiterhin vor eine ungewisse Zukunft. Dennoch investieren die meisten Orte heuer kräftig. Vielerorts stehen im neuen Jahr 2022 millionenschwere Großprojekte an. Allerdings: So manche Investitionen und Bauvorhaben müssen die Tennengauer Ortschefs vorerst noch hintan stellen.

Hallein

Halleins Bürgermeister Alexander Stangassinger (SPÖ) plant für 2022 Investitionen in Höhe von 16,14 Mio. Euro. Großprojekte sind die Sanierung von drei Brücken, Umbauten in Schulen, im Zieglstadl. Auch der neue Ressourcenpark im Stadtteil Gamp wird auf den Weg gebracht. „Niemand weiß, wie sich die Corona-Lage im nächsten Jahr darstellen wird“, sagt der Stadtchef. Seine Devise: „Minimaler Spielraum, maximale Investitionen.“

Puch

Auch Puch hat viel vor: Bei Ortschef Helmut Klose (ÖVP) wird nicht nur am betreuten Wohnen weiter gebaut. Das Sportheim wird bis Herbst für 1,5 Millionen Euro aufgestockt, um mehr Ganztagesbetreuungsplätze anbieten zu können.

Annaberg-Lungötz

Ortschef Martin Promok (SPÖ) investiert 1,4 Millionen Euro: Das Geld fließt in Parkplätze bei den Wanderausgangspunkten, die Waldbad-Sanierung und etwa auch in ein Kommunalfahrzeug. Die Schul- und Kindergartenerweiterung wird geplant.

Oberalm

„Die finanzielle Entwicklung verlief besser als pandemiebedingt befürchtet“, sagt der Oberalmer Bürgermeister Hans-Jörg Haslauer (ÖVP). Daher können zwei Großprojekte in Angriff genommen werden. „Wir werden endlich mit der Neugestaltung unseres Ortskerns starten“, freut sich der Ortschef. Und: Beim Schloss Kahlsperg entsteht ein Bewegungspark - inklusive Volleyballplatz.

Bad Vigaun

Bürgermeister Friedrich Holztrattner (ÖVP) hat 2022 viel vor: Nicht nur die Planungen für den Neubau des Gemeindeamtes samt Veranstaltungssaal beginnen. Daneben wird etwa auch für rund 60.000 Euro eine neue Wasserquelle gefasst und die Beleuchtung am Fußballplatz erneuert (Kostenpunkt: 70.000 Euro). Überdies wird die innere Rengerbergstraße weiter saniert.

Adnet

Der Bau der neuen Volksschule wird 2022 noch nicht starten. Die Planungen für das Großprojekt laufen allerdings auf Hochtouren. „Am Adneter Riedl erweitern wir das Kanalnetz“, sagt Ortschef Wolfgang Auer. (ÖVP).

Kuchl

„Wir starten 2022 mit dem Bau eines zusätzlichen Kindergartens “, sagt Kuchls Bürgermeister Thomas Freylinger (ÖVP). Ein weiteres Großvorhaben: Die gemeindeeigenen Häuser bekommen Fotovoltaik-Dächer.

Russbach

Bürgermeister Karl Huemer (ÖVP) wagt einen finanziellen Kraftakt: Nicht nur ein neues Rüstlöschfahrzeug wird für die Feuerwehr angekauft (Kosten: 550.000 Euro). Gut 300.000 fließen zudem in den neuen Musikpavillon.

Scheffau

Neben den Pflichtaufgaben wie die Brückenerneuerung über den Schwarzerbach stehen bei Ortschef Friedrich Strubreiter (ÖVP) die Fertigstellung von Schule und Kindergarten und die Ausstattung des Bauhofs an.

Abtenau

„Wir starten heuer mit den Planungen für den Neubau der neuen Mittelschule“, sagt Bürgermeister Johann Schnitzhofer (ÖVP). Daneben wird die Volksschule Voglau weiter saniert, der Schulweg sicherer gemacht und eine Brücke saniert.

St. Koloman

Große Investitionen stehen bei Ortschef Herbert Walkner (ÖVP) nicht an. Neben Straßenerhaltung stehen abschließende Arbeiten am neuen Schulgelände auf dem Plan. Dabei wird auch das Vereinsheim für die Fußballer ausgebaut.

Golling

„Längerfristige Planungen sind pandemiebedingt schwierig“, sagt Bürgermeister Peter Harlander (ÖVP). Größtes Projekt bleibt auch 2022 der Neubau der Bahnunterführung. Dieser soll im November fertig sein.

Krispl

Die Sanierung der Gemeindestraßen wird fortgesetzt. Bürgermeister Andreas Ploner (ÖVP) lässt die Spielbergstraße und Unterschirlstraße weiter reparieren. „Wir stehen gut da, können aber nicht alles gleichzeitig machen.“

 Salzburg-Krone
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