13.01.2022 16:00 |

Pinzgauer Gemeinden

Das neue Jahr steht ganz im Zeichen des Wassers

Eine neue Turbine fürs Trinkwasser-Kraftwerk, Schutzbauten entlang der Gewässer, Abwasser-Management, Renovierungen rund um Bäder und Badeseen und Co.: Im Jahr nach der großen Hochwasser-Katastrophe im Juli setzt der Pinzgau auf Erholung und rückte das fünfte Element bei vielen Projekten und Investitionen ins Zentrum. Nicht zu kurz kommen dabei natürlich Projekte etwa für Jung (Volksschulen) und Alt (Seniorenheime). Die „Krone“ hörte sich bei den Bürgermeistern um.
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Saalbach-Hinterglemm

Die neue Volksschule wird heuer fertiggestellt - das mit 9,5 Millionen Euro baulich größte Projekt heuer in Saalbach-Hinterglemm, berichtet Ortschef Alois Hasenauer (ÖVP). „Weiters werden wir uns heuer intensiv mit der Ski-WM beschäftigen.“

Leogang

„Die Großprojekte haben wir heuer hinten angestellt“, sagt Ortschef Josef Grießner (ÖVP) und will heuer sparen. Aber in die Trinkwasserversorgung wird investiert: ein neuer Hochbehälter und ein neues Kraftwerk sind um 1,6 Millionen Euro geplant.

Mittersill

Eine weitere Turbine fürs Trinkwasser-Kraftwerk, Investitionen in Fotovoltaik und Co.: So strebt Mittersill Richtung Energie-Autarkie, macht dafür 2022 bis zu 3 Millionen Euro locker. „Weitere 1,5 Millionen fließen in Grundstücksankäufe für 1400 Quadratmeter“, erklärt Ortschef Wolfgang Viertler (Viert). Damit werden Parkplätze geschaffen, um das Ortszentrum weiter zu attraktivieren.

Kaprun

Viele Infrastruktur-Aufgaben stehen in Kaprun an: In den Straßenbau, ins Abwasser-Management und in zusätzliche Radwege werden rund 1,9 Millionen Euro investiert. Nicht nur Kinder und Jugendliche soll der Motorik-Fun-Weg anlocken, der „heuer im zweiten Teil entlang des Tauern-Radwegs abgeschlossen wird und 2,5 Kilometer lang ist“, erklärt Ortschef Manfred Gaßner (SPÖ).

Piesendorf

Bereits im Vorjahr begann der Umbau des gemeinde-eigenen Seniorenwohnheims: „Heuer wird das 2,7 Millionen Euro Projekt fertiggestellt“, freut sich Bürgermeister Johann Wachter (ÖVP). Ein weiterer Schwerpunkt auf der To-do-Liste für heuer ist die Kanalversorgung: Sanierung und Ausbau werden laut Wachter 1,6 Millionen Euro verschlingen. Weiters stehen noch eher kleinere Infrastrukturprojekte an - beispielsweise Straßenbauarbeiten.

Niedernsill

Das Jahrhundert-Wasser hat Spuren hinterlassen - aber bald soll davon nichts mehr zu sehen sein. „Die Abbrucharbeiten nach dem Freizeitanlage-Totalschaden sind erledigt. Im März dürfte der Neubau beginnen“, erklärt Ortschef Günther Brennsteiner (ÖVP) den Plan. 3,5 Millionen Euro werden in das zukunftsweisende, weil Hochwasser-sichere, Projekt beim Badesee gesteckt. Weitere Hochwasser-Schutzprojekte entlang der Salzach werden abgeschlossen.

Uttendorf

35 Häuser standen beim Sommer-Hochwasser unter Wasser - jetzt soll die Salzach auf einer Länge von 1,3 Kilometer ausgeweitet werden, sagt Ortschef Hannes Lerchbauer (SPÖ). Die Kosten dafür: Rund 1,3 Millionen Euro.

Taxenbach

Der Seniorenhaus-Neubau ist ein 7,7-Millionen-Euro-Projekt mit der Aufstockung von 22 auf 36 Betten plus zehn extra für die Tagesbetreuung. Und es „könnte Ende 2022 fertig sein“, hofft Ortschef Johann Gassner (ÖVP).

Unken

Der dickste Budget-Brocken fließt in die Modernisierung des Freizeitzentrums (Gastro, Bad-Außenbereich etc.). Vier Millionen Euro sind laut Ortschef Florian Juritsch (ÖVP) für die nächsten Jahre dafür eingeplant.

St. Martin bei Lofer

Ein neuer Kindergarten, eine neue Straße für das Gewerbegebiet und ein neuer Trinkwasser-Behälter - das steht heuer laut ÖVP- Ortschef Michael Lackner an: „Zudem wollen wir ein Sozial-Projekt starten, um bei Bedarf zu helfen.“

Neukirchen am Großvenediger

Mit Salzburg Wohnbau ist für rund 1,6 Millionen Euro eine Kindergarten-Erweiterung geplant.„Dabei entsteht Platz für zwei neue Gruppen, die Fläche wird verdoppelt“, erklärt Ortschef Andreas Schweinberger (ÖVP).

Hollersbach

Neben Verbesserungen beim Hochwasserschutz gibt’s ein Prestige-Projekt: Ein zwei Hektar großes Grundstück wird gekauft, es soll „nur Einheimischen als Wohnraum dienen“, sagt Ortschef Günter Steiner (ÖVP).

Weißbach bei Lofer

„Ein Jahr des Bauens“ steht heuer in Weißbach an, berichtet ÖVP-Ortschef Josef Hohenwarter: Acht Bauplätze sind dank des Baulandsicherungsmodells vergeben worden. „Für die Infrastruktur wird der Ort umgegraben.“

Viehhofen

Neben Investitionen in die Wasserversorgung startet heuer ein großes Projekt, sagt Ortschef Reinhard Breitfuss (VP): „Der Bau des neuen Ortszentrums mit zwei Gebäuden und Nahversorger.“ Kostenpunkt: 6 Millionen Euro.

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