Der Freitag der zweiten Runde im Salzburger Fussball-Landescup ist Geschichte. Und er brachte erneut Überraschungen: Salzburgligist Neumarkt schied in Adnet aus, Niedernsill/Uttendorf avancierte erneut zum Riesentöter.
Ohne Ärger und Verletzungen lief‘s diesmal für Straßwalchen: Nach dem Kreuzbandriss von Greiner hatten zuletzt auch Lettner (Kreuzbandeinriss und Meniskusschaden) und Schörghofer (Schambein) w.o. gegeben. Beim 1:0 in Plainfeld passierte nichts. „Die Young Guns haben es klasse gelöst. Die Saison kann kommen“, war Coach Bernhard Huber-Rieder zufrieden. Das Goldtor gelang Wildmann (17.), danach vergab der Favorit beim 1. Landesliga-Rückkehrer weitere gute Möglichkeiten, ehe im Finish der Ball auf der anderen Seite an die Stange klatschte.
Spätes Goldtor im Dorf-Duell
Ähnlich resümierte Bramberg, das ein hitziges Dorfduell vor 500 Zuschauern in Mühlbach im Pinzgau mit 1:0 gewann. Nach abgefälschtem Corner ging‘s ganz schnell, Neuzugang Lazzeri enteilte allen und überlief Keeper Unterweger zum Tor des Tages (88.). „Verletzte gab‘s zum Glück keine. Dafür war die Stimmung auch so hitzig und die Unparteiischen haben zusätzlich Öl ins Feuer gegossen“, berichtete Bramberg-Boss Martin Innerhofer.
Draußen ist indes Neumarkt, das in Adnet 0:2 verlor. Derweil eliminierte Flachau im Pongau-Derby überraschend Altenmarkt mit 3:1. Seinen Lauf prolongieren konnte Zweitklässler und Riesentöter Niedernsill/Uttendorf, das nach Zell am See (1. Klasse) auch 2. Landesliga Süd-Vertreter Neukirchen im Elfmeterschießen ausschaltete. Nichts anbrennen ließen Puch, das trotz vieler Ausfälle in St. Koloman nach torloser erster Hälfte den längeren Atem hatte, sowie Eben, das sich in Großarl mit 2:0 behauptete.
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