12.01.2022 10:00 |

Bezirk Pongau

Die Zeichen stehen auf Neubau und Sanierung

Die Corona-Pandemie bremste auch im vergangenen Jahr bereits fixierte Bau- und Sanierungsvorhaben aus. Für das Jahr 2022 haben sich die Gemeinde-Chefs dennoch einiges vorgenommen: Vom Kanal- und Leitungsbau bis zum Spatenstich für ein großes Hotelprojekt. Für einige weitere Projekten werden im Pongau in diesem Jahr erste Schritte gesetzt oder wichtige Weichen gestellt. Sei’s die Ortskern-Planung, Kindergarten-Erweiterungen oder ein Parkhaus für Tourismus-Gäste.

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Kleinarl: „Auch heuer hängt noch vieles von Corona ab“, sagt Wolfgang Viehhauser (ÖVP). Der Bürgermeister möchte weitere Abschnitte der Ortsdurchfahrt sanieren lassen. 250 Meter Wasserleitung und der neue Hochbehälter kommen ebenso.

St. Johann im Pongau: Auf Ortschef Günther Mitterer (ÖVP) warten große Brocken. Die Baustellen und vor allem das Verkehrsdilemma mitten im Ort sollen bis Ende des Jahres erledigt sein. „Dann geht’s am Post-Areal weiter. Die Pläne werden konkreter“, so Mitterer.

Schwarzach: „Das alte Seniorenwohnhaus ist mittlerweile Geschichte. Statt in den Container sind die Senioren ins ehemalige Hotel Post übersiedelt“, sagt Andreas Haitzer (SPÖ). Der Ortschef hat mit dem Start des 15-Millionen-Neubaus einen wichtigen Schritt genommen. Im Zentrum entsteht ein neues Wohn- und Geschäftshaus und bei der Schanze kommt in den nächsten Jahren ein Gewerbegebiet.

Radstadt: Auch in der Ennspongauer Stadt haben sich einige Projekte wegen der Pandemie verzögert und nehmen erst 2022 Fahrt auf. „Für den neuen Kindergarten ist der Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Baubeginn ist nächstes Jahr“, so Christian Pewny (FPÖ). Der Kauf des Bahnhofsgebäudes ist ebenso weiter Thema. Auch das Post-Areal samt Gebäude im Ortskern soll in Gemeindehand kommen.

Mühlbach/Hochkönig: „Der Neubau von Feuerwehr und Bauhof samt Mitarbeiterwohnungen kommt heuer “, sagt Bürgermeisterin Anna Reitinger (ÖVP). Außerdem : weitere Schritte der Wildbachverbauung des Mühlbachs und der Nebenbäche.

St. Martin am Tennengebirge: Mit Investitionen ist Johannes Schlager (ÖVP) auch 2022 vorsichtiger. Kleinere Kanal- und Aufschließungsarbeiten werden umgesetzt. Zwei Projekte kommen trotzdem: Die Sommerrodelbahn und ein Hochseilpark.

St. Veit/Pongau: In der Gemeinde oberhalb des Salzachtals haben sich durch die Pandemie Projekte verzögert. „Ausschreibung und Planung der Kindergarten-Erweiterung passieren 2022“, sagt Manfred Brugger (ÖVP). Zudem werden Teile der Straßen und des Kanals saniert.

Pfarrwerfen: „Das bisher größte Projekt der Gemeinde ist die Erweiterung der Volksschule“, so Bernhard Weiß (ÖVP). Zu Ostern wird bereits in die Ausweichschule gesiedelt. Außerdem stehen Straßensanierungen an, ein Teilstück des Radwegs nach Werfenweng ebenso.

Untertauern: Für Unter- und Obertauern ist die Verkehrsberuhigung ein wichtiger Punkt. „Wir planen ein Parkhaus für rund 600 Stellplätze und eine Garage für Tagesgäste“, sagt Johann Habersatter. Bei der Römerbrücke wird die Straße saniert.

Wagrain: „Wir hoffen, dass wir im Herbst mit dem Bauhof beginnen können“, sagt Axel Ellmer (ÖVP). Die Planung werde derzeit finalisiert. Außerdem soll ein Teilstück des Radwegs zwischen Wagrain und Kleinarl fertig werden.

Werfen: Hubert Stock (ÖVP) hat in Werfen viel vor. Neben der Kindergarten-Erweiterung und der Erneuerung des Kanal-Netzes will er sich auch um den Leerstand kümmern. Außerdem startet die Tunnelsanierung der Asfinag auf der A10.

Werfenweng: „Wir planen die zwei Hotelanlagen im Ort nach dem Winter zu realisieren“, so Peter Brandauer (ÖVP). Neben dem umstrittenen Projekt stehen die Eröffnung des ehemaligen Mesnerhauses und ein neues Parkleitsystem im Ort an.

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