09.01.2022 16:27 |

Schwere Verbrennungen

Sturz in 450-Grad-Becken: Überlebenskampf im AKH

Nach dem Horrorunfall in der Linzer Voest kämpfen die Ärzte des Wiener AKH weiterhin um das Leben eines 49-jährigen Arbeiters. Der Mann war, wie berichtet, am Samstag in ein zwei Meter tiefes und 450 Grad heißes Zink-Bad gestürzt. Er erlitt lebensbedrohliche Verbrennungen.

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„Das Opfer schwebt weiter in akuter Lebensgefahr“, hieß es am Sonntag aus dem AKH Wien gegenüber der „Krone“. Er liegt in einer speziellen Abteilung für Verbrennungsopfer, die es nur hier gibt. 

Die Tragödie spielte sich am Samstagvormittag ab, der 49-jährige Bosnier führte gerade Demontagearbeiten in der Feuerverzinkung durch, stand dafür auf einer provisorisch errichteten Abdeckung.

Bis zu den Hüften versunken
Plötzlich verlor er aus noch unbekannter Ursache das Gleichgewicht und stürzte in das Becken, in dem sich 450 Grad heißes Zink befand. Der Mann versank bis zu den Hüften. Kollegen, die den Sturz beobachtet hatten, eilten dem 49-Jährigen sofort zu Hilfe, zogen ihn aus dem Becken und verständigten die Rettungskräfte.

Der Bosnier hatte lebensbedrohliche Verbrennungen erlitten, er wurde sofort nach dem Unfall per Hubschrauber ins AKH geflogen.

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