09.01.2022 09:22 |

Keine Präsenzpflicht

„Sicherheitsphase“ an Schulen bis Ende Februar

Die ursprünglich bis 15. Jänner geplante „Sicherheitsphase“ an den Schulen wird bis 28. Februar verlängert. Das hat das Bildungsministerium in einem Erlass an die Schulen festgehalten. Damit bleibt die Präsenzpflicht weiterhin ausgesetzt. Außerdem wird ganz unabhängig vom Impfstatus mindestens dreimal pro Woche getestet. Im gesamten Schulhaus und auch im Unterricht muss Maske getragen werden (bis Unterstufe Mund-Nasen-Schutz, ab der Oberstufe eine FFP2-Maske).

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So soll der „Präsenzbetrieb als Konstante erhalten“ bleiben, heißt es weiter. Eltern können ihre Kinder aber weiterhin ohne ärztliches Attest für den Unterricht entschuldigen, verlautet aus dem Bildungsministerium.

Unverändert bleibt das Vorgehen bei Corona-Fällen: Bei einem einzigen Fall in einer Klasse wird weiter in Präsenz unterrichtet (ohne das positive Kind). Allerdings müssen die übrigen Schüler dann fünf Tage lang täglich getestet werden. Tritt innerhalb von drei Tagen ein weiterer Corona-Fall in dieser Klasse auf, wird für die ganze Klasse Distance Learning angeordnet.

Quarantäne von Schülern stark eingeschränkt
Durch die neuen allgemeinen Covid-Regeln wird (unabhängig vom Distance Learning) die Quarantäne von Schülern stark eingeschränkt: Dreifach bzw. bis zum Alter von elf Jahren auch zweifach geimpfte Kinder gelten nicht mehr als Kontaktpersonen und werden daher nicht abgesondert. Gleiches gilt auch, wenn beim Kontakt mit Infizierten Maske getragen wurde - was aufgrund der Maskenpflicht in der Schule fast durchgehend der Fall sein sollte.

Das bedeutet, dass im Regelfall nur mehr die positiv getesteten Schüler in Quarantäne sind. Diese können sich nach fünf Tagen per PCR-Test freitesten. In vielen Fällen wird es daher dazu kommen, dass (bei mehreren Corona-Fällen in einer Klasse) Schüler zwar im Distance Learning sind, aber nicht in Quarantäne.

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