Verbotene Farben

Selbst Schwarz-Weiß gilt nun als „gefährlich“

Burgenland
03.01.2022 20:31
Porträt von Burgenland-Krone
Von Burgenland-Krone
Eine ganze Branche ist in der Krise: Nach zwei Jahren Corona mit allen Problemen endet nun auch die zweijährige Übergangsphase, welche die Europäische Chemikalienagentur ECHA gewährt hatte: Ab 4. Jänner dürfen viele Farben nicht mehr verwendet werden. Ersatz ist nur unzureichend vorhanden.

Betroffen sind davon auch Künstler wie die Eisenstädter Tätowiererin Lena Lierl vom Studio Nadelhaft, die sich auf schwarz-weiße Motive spezialisiert hat: Selbst diese Farben werden nun verbannt, genau wie Grautöne aufgrund ihrer Inhaltsstoffe, wie z. B. Konservierungsmittel.

Ersatzstoffe für den Körperschmuck, der auch für Permanent Make-up eingesetzt wird, sind nur in ungenügenden Mengen zu erhalten, 175.712 Menschen haben eine Petition für das Europaparlament unterschrieben, bisher leider ohne Erfolg.

Einschränkungen zu streng
Branchenkenner befürchten, dass neben der wirtschaftlichen Bedrohung der Künstler die Kunden vermehrt ins Ausland oder zu illegalen Quellen abwandern werden, welche das tatsächliche Gesundheitsrisiko deutlich erhöhen.

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