30.12.2021 16:02 |

Großbrand in Innsbruck

Technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen

Nach dem verheerenden Hausbrand in der Innsbrucker Kapuzinergasse am Mittwochnachmittag laufen die Ermittlungen der Polizei weiter. Ein technischer Defekt konnte in der Zwischenzeit ausgeschlossen werden. Die Stadt Innsbruck brachte indes mehrere obdachlos gewordene Bewohner in Notunterkünften unter. Der Schaden geht in die Millionen.

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Am Donnerstag waren Brandermittler der Polizei sowie ein Brandmittelspürhund vor Ort, wie die Exekutive auf „Krone“-Nachfrage bestätigte. Ein technischer Defekt als Ursache für das Feuer kann demnach ausgeschlossen werden. Allerdings konnte man bisher noch keine Hinweise darauf finden, ob Fahrlässigkeit oder Vorsätzlichkeit zum Brand führten. 

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Die Betroffenen werden in Notwohnungen im Eichhof und in Zimmern, die uns Innsbrucker Hotels als Zeichen der Solidarität für einige Tage kostenlos zur Verfügen stellen, untergebracht.

Vizebürgermeister Johannes Anzengruber

Die meisten Bewohner kamen vorübergehend bei Freunden und Verwandten unter. Sechs Personen vermittelte die Stadt an Ersatzunterkünfte. Zwei weitere Bewohner, die die Nacht in Ausweichquartieren verbracht hatten, konnten indes in ihre Wohnung zurückkehren. Andere Menschen durften in der Nacht kurzzeitig in das Haus, um Wertsachen und persönliche Dinge zu holen. Aus Sicherheitsgründen wurden sie dabei von Kräften der Berufsfeuerwehr begleitet. 

Schaden in Millionenhöhe
Der Brand war am Mittwochnachmittag im Müllraum des Gebäudes ausgebrochen und hatte sich bis ins Dach ausgebreitet. Dieses sowie ein Teil des fünften Stocks wurden komplett zerstört. Das Dach muss wahrscheinlich abgetragen werden und wurde vorerst provisorisch abgedeckt. Auch der vierte Stock ist stark verraucht, zudem ist Wasser eingetreten. Insgesamt sind zehn Wohnungen vorerst unbewohnbar. 

Eine genaue Schadenssumme ist derzeit noch nicht bekannt, beläuft sich laut ersten Schätzungen von Sachverständigen aber auf mehrere Millionen Euro.

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