29.12.2021 16:13 |

Rauch weithin sichtbar

Großbrand in Innsbruck: Mehrere Wohnungen zerstört

Feueralarm am Mittwochnachmittag mitten in Innsbruck: In einem Mehrparteienhaus in der Kapuzinergasse war ein Brand ausgebrochen. Mehrere Feuerwehren standen im Einsatz. Verletzt wurde zum Glück aber niemand. 19 Personen sowie die Bewohner einer betreuten Seniorenwohnung müssen vorübergehend bei Verwandten, Bekannten oder in einem angrenzenden Altenheim untergebracht werden.

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Kurz nach 15 Uhr heulten in der Tiroler Landeshauptstadt die Sirenen. Im Müllraum eines Hauses in der Kapuzinergasse ist aus derzeit noch unbekannter Ursache ein Brand ausgebrochen. Das Feuer breitete sich über die Fassade bis zum Dachgeschoss aus. Mehrere Feuerwehren, die Rettung sowie die Polizei standen im Einsatz. Um die zehn Notrufe seien binnen kürzester Zeit eingegangen, heißt es vonseiten der Leitstelle Tirol auf „Krone“-Nachfrage.

Mehrere Wohnungen unbewohnbar
Die Situation war lange Zeit unübersichtlich. „Der Brand entstand im Müllraum, breitete sich über die Fassade bis zum Dachgeschoss aus“, informierte schließlich der für die Sicherheit in Innsbruck verantwortliche Vize-Bürgermeister Johannes Anzengruber. Zwölf Wohnungen im vierten und fünften Stock des betroffenen Hauses wurden durch den Brand unbewohnbar. Zumindest fünf wurden komplett zerstört. Insgesamt 19 Personen sind davon betroffen. Der Großteil von ihnen wurde privat bei Freunden und Verwandten untergebracht. „Die Stadt hat zusätzlich Notunterkünfte bereitgestellt, welche die MÜG organisiert hat“, erklärt der Vize-Bürgermeister. Auch eine betreute Seniorenwohnung des Nothburgaheimes wurde durch den Brand zu sehr verraucht und kann derzeit ebenfalls nicht mehr bewohnt werden. Diese Bewohner konnten im Heim untergebracht werden. Verletzte gab es Gott sei Dank keine zu beklagen.

Seniorenheim musste nicht geräumt werden
„Die ISD-Heime befinden sich zur Zeit in Bereitschaft, Personen aufzunehmen, Ersatzunterkünfte stehen für die Heimbewohner in den ISD-Wohnheimen bereit, aber eine große Evakuierung und Räumung des Altenheimes ist aus derzeitiger Sicht nicht notwendig“, erklärte Anzengruber am frühen Abend. „Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte ein Übergreifen auf andere Gebäude verhindert werden.“

Die Rauchwolken waren über das ganze Stadtgebiet und darüber hinaus sichtbar. Die Straßen rund um das Gebäude wurden weiträumig abgesperrt. Der Schaden dürfte laut Polizei mehrere Millionen Euro betragen.

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