28.12.2021 08:00 |

In Salzburg

131 infiziert - aber kein Omikron-Fall im Spital

Die schlechte Nachricht: Die Anzahl der Omikron-Fälle in Salzburg steigt rasant an. Die gute: Trotz mittlerweile 131 bestätigten Fällen muss zurzeit keiner im Spital oder gar auf der Intensivstation behandelt werden. Die Infektionsquellen sind zurzeit noch gut verfolgbar, es gibt bereits mehr als 1000 Kontaktpersonen.
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In Wien hat die Omikron-Variante bereits Delta abgelöst und gilt dort als dominante Virus-Mutation. Davon ist Salzburg noch ein Stückchen entfernt – etwa 10 bis 15 Prozent der zurzeit infizierten Salzburger sind mit Omikron infiziert. Die Feiertage dürften sich jedoch auf die Rechnung verzerrend auswirken. „Das wird im Laufe der nächsten Wochen klarer werden“, heißt es vom Land.

Fast fünfmal mehr Fälle als noch vergangene Woche
131 Salzburger haben sich bisher mit der neuen Mutation aus Südafrika angesteckt – davon musste aber glücklicherweise noch niemand im Krankenhaus oder gar auf einer Intensivstation behandelt werden. Trotzdem haben sich die Fälle in Salzburg in weniger als einer Woche nahezu verfünffacht.

Die Kontaktpersonennachverfolgung funktioniert laut dem Land „vollumfänglich und sehr genau“. So werden die Kontakte nach den strengeren „Omikron-Regeln“ abgesondert – 1380 Salzburger sind als Omikron-Kontaktpersonen gelistet. Bei sieben Fällen war die Infektionsquelle für die Mitarbeiter des Contact Tracings unklar.

Die neue Virus-Mutante ist ansteckender als ihr Vorgänger-Modell Delta. Experten gehen davon aus, dass uns die neue Variante in Kombination mit den weihnachtlichen Familienfeiern wieder einen Anstieg der Infektionszahlen bringen wird. Noch ist die Lage in den Spitälern mit 55 Covid-Patienten, davon 18 auf der Intensivstation, aber stabil.

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