17.12.2021 11:42 |

Neue Feiertagsregelung

FPÖ-Chef: „Mückstein & Co. in Paralleluniversum“

Seit Wochen wettert Herbert Kickl gegen den Lockdown für Ungeimpfte. Wie seit Freitagvormittag bekannt, fällt dieser zumindest mal über Weihnachten und Silvester. Doch auch diese neue Regelung passt dem FPÖ-Chef nicht, er schießt weiter scharf gegen die Bundesregierung: „Nehammer, Mückstein & Co. bleiben in ihrem Paralleluniversum gefangen“, kritisierte Kickl. 

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Laut Kickl habe die Bundesregierung in ihrer Herrschaftsmentalität einen Gnadenakt für die Untertanen erlassen, bleibe ihrem evidenzbefreiten Kurs aber treu und sperre Ungeimpfte auch weiterhin vom sozialen Leben aus. „Sie vergibt damit die nächste Chance, um aus der die Corona-Sackgasse herauszukommen und bleibt in ihrem Paralleluniversum gefangen“, kommentierte Kickl die „Weihnachtsamnestie“ der Regierung.

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Das ist schlichtweg eine Frotzelei und muss sofort beendet werden.

FPÖ-Chef Herbert Kickl über die Corona-Regeln der Bundesregierung

Kickl vergleicht Situation mit anderen Ländern
Blicke man sich in Europa um, so könne man laut Kickl vor allem eines sehen: Beinahe alle Länder haben Infektionskurven, die der österreichischen sehr ähneln. „In all diesen Ländern gab es nicht einmal ansatzweise so einschneidende Regeln wie in Österreich, geschweige denn werden Ungeimpfte weggesperrt. Und trotzdem haben Deutschland, Ungarn, Kroatien und viele andere Länder die vierte Welle ohne derartige Maßnahmen überstanden. Es gibt also offenbar auch andere Wege für ein verantwortungsvolles Corona-Management“, erklärte Kickl.

Die österreichische Bundesregierung sei davon aber offenbar unbeeindruckt und wolle den rechtswidrigen Lockdown für Ungeimpfte fortführen, der zudem keinerlei medizinische Rechtfertigung habe, so der FPÖ-Obmann: „Negativ getestete Menschen dürfen acht Stunden im Büro arbeiten, auf dem Nachhauseweg aber in kein Lokal, um einen Kaffee zu trinken, oder Weihnachtsgeschenke einkaufen. Das ist schlichtweg eine Frotzelei und muss sofort beendet werden.“

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