15.12.2021 12:00 |

Bei Tunnelvariante

Asfinag warnt vor Verkehrskollaps im Wipptal

Die Wiederrichtung der Luegbrücke ist die einzige sichere Alternative für eine künftige Verkehrslösung in Gries/Brenner, betont die Asfinag in Reaktion auf die Expertenkritik. Ein Tunnel würde im Betrieb unweigerlich zu einem Verkehrschaos - mit Rückstaus und Ausweichverkehr durch die Ortsgebiete - führen.

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Das von Experten kritisierte Bergmeister-Gutachten sei nach wie vor das einzige, „auf das sich alle Beteiligten geeinigt haben“, hielt die Asfinag am Dienstag einmal mehr fest. Dabei handle es sich um eine vom Land beauftragte, gemeinsame Studie von Gemeinden, Land Tirol und Autobahnbetreiber. „Dabei wurde auch festgelegt, dass die Ergebnisse daraus bindend für alle Beteiligten sind“, betont die Asfinag.

Brückenneubau: Zeit drängt
Aus ihrer Sicht sei die Forderung nach einem Tunnel „die falsche Lösung und schadet der Bevölkerung im Wipptal“. Man habe stets klar kommuniziert, dass bei der Luegbrücke die Zeit mehr als drängt: Das Sicherheitsnetz, das bis Ende 2022 installiert wird, verlängere die Lebensdauer der bestehenden Brücke nicht. „Einspurigkeit mit massiven Verkehrsbehinderungen oder gar eine komplette Sperre der Brücke aus Gründen der Sicherheit sind die Folgen, wenn es nicht zeitnah zur Wiederrichtung kommt. Dann ist die Belastung der Wipptaler Bevölkerung von nicht mehr zu verhinderndem Ausweichverkehr eine massive Folge.“

Transparenz gefordert
Ein Tunnelbau (Dauer ca. sieben Jahre) wäre zeitlich im Lebenszyklus der bestehenden Luegbrücke nicht umsetzbar. SPÖ und Neos favorisieren trotzdem die Tunnelvariante, die FPÖ fordert eine offene Diskussion über „unklare Argumente des Gutachtens“.

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