Alarmierende Zahlen

Extrem hohe Inzidenz bei den Ungeimpften in OÖ

Eine neue Detailanalyse der Infektionslage in Oberösterreich zeigt, dass die 7-Tages-Inzidenz unter den Ungeimpften fünf- bis sechsmal höher ist als unter den Geimpften. Die Zahl der Intensivpatienten soll indes langsam sinken.

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Die Zahl der Intensivpatienten in Oberösterreich steigt zwar aktuell weiter, doch der Höhepunkt der vierten Welle dürfte laut Prognosen vom Bund in Oberösterreich bereits erreicht worden sein. In den nächsten beiden Wochen soll die Zahl der Intensivpatienten deutlich von 140 auf rund 80 sinken. Auch die täglichen Neuinfektionen sollen laut Prognosen stark zurückgehen. Eine neue Detailanalyse der Infektionslage in Oberösterreich zeigt indes, dass die 7-Tages-Inzidenz unter den Ungeimpften fünf- bis sechsmal höher ist als unter den Geimpften. Aktuell liegt die Inzidenz unter den Ungeimpften demnach bei 2513, unter dem geimpften Teil der Bevölkerung bei 403. Auch zum Höchstwert der 7-Tages-Inzidenz unter den Ungeimpften am 21. November war diese mit 3285 sechsmal höher als unter geimpften Personen mit 516.

„Die aktuell gültigen Maßnahmen zur Kontaktreduktion beginnen Wirkung zu zeigen, die Inzidenzen sind sowohl bei Ungeimpften wie auch bei Geimpften rückläufig“, betont Primar Bernd Lamprecht, der auch Mitglied im Krisenstab ist.

Dies nimmt Landeshauptmann Thomas Stelzer (VP) zum Anlass, seinen Impf-Appell zu erneuern: „Es lässt sich klar feststellen, dass der Großteil des Infektionsgeschehens unter den Ungeimpften stattfindet. Damit wird sichtbar, dass die Impfung das wirksamste Mittel ist, um künftig Einschränkungen zu verhindern.“

Bundesheer hilft aus
Weil die Lage in den Krankenhäusern noch angespannt ist, stehen in Enns und Sierning 68 zusätzliche Covid-Betten zur Verfügung. In Enns helfen diplomierte Pfleger des Bundesheeres aus. Zusätzlich unterstützen 100 Soldaten die BH’s beim Contact-Tracing.

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