24.11.2021 11:00 |

Erhebliche Probleme

Langes Warten auf das Testergebnis

Ein flächendeckendes PCR-Testangebot – so lautete das Versprechen des Landes. Mit steigenden Infektionszahlen häuften sich die logistischen und labortechnischen Probleme – bis Teile des Systems kollabierten. Nun betreiben die Verantwortlichen Schadensbegrenzung. Die Teststraßen haben aber noch Kapazitäten.

Der Höchststand der Infizierten zeichnet sich auch bei den Tests ab: Symptomfrei einen PCR-Test zu bekommen, gestaltet sich schwierig. Die Salzburger Labore kämpfen mit Überlastung, was die Auswertung massiv verzögert (die „Krone“ berichtete).

Dem Eugendorfer Labor Novogenia, das das Projekt „Salzburg gurgelt“ ausführt, soll eine Systemumstellung helfen. „Wir rechnen damit, dass sich so das System in ein bis zwei Tagen stabilisiert“, sagt ein Sprecher. Auch die PCR-Tests in den Apotheken mussten in der letzten Zeit ausgesetzt werden – das Labor Mustafa, welches einen Großteil der Tests auswertet, ist ebenfalls überlastet. Ab heute will man stufenweise wieder starten, mit mindestens einer testenden Apotheke pro Bezirk.

Mehrfach-Buchungen blockieren Kapazitäten
Freie Kapazitäten gibt es immerhin in den Teststraßen des Roten Kreuz – die Proben wertet ein Wiener Labor aus. Aber auch hier kämpft man mit Problemen – ausgelöst durch Testwillige. „Menschen reservieren teilweise mehrere Termine pro Tag oder erscheinen gar nicht“, erzählt eine Sprecherin. Bei begrenzter Terminanzahl blockiere das Kapazitäten, die sonst andere nutzen könnten. Übrigens: Sein Testergebnis bekommt man hier normalerweise innerhalb von 36 Stunden.

Von
Marie Schulz
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