20.11.2021 09:45 |

Kritik an Regierung

Sonntagsfrage: SPÖ erstmals wieder knapp vor ÖVP

Lange Zeit ist es her, dass die SPÖ in der Wählergunst vor der ÖVP lag. Eine vom Meinungsforschungsinstitut Unique Research durchgeführte Umfrage zeigt nun: Würde am Sonntag gewählt werden, bekäme die SPÖ 25 Prozent der Stimmen, die ÖVP 24 Prozent. Die FPÖ könnte mit 20 Prozent rechnen, Grüne und NEOS würden leicht verlieren und kämen auf knapp 13 bzw. zehn Prozent. Bei der Kanzlerfrage liegt die ÖVP immer noch vorne.

Für Alexander Schallenberg würden sich bei einer Direktwahl 18 Prozent entscheiden, für Pamela Rendi-Wagner (SPÖ) 15 Prozent. Herbert Kickl (FPÖ) käme auf zwölf Prozent, Werner Kogler (Grüne) und Beate Meinl-Reisinger (NEOS) auf jeweils sechs Prozent. Die Schwankungsbreite liegt bei +/- 3,5 Prozentpunkten.

Mehrheit mit Corona-Politik unzufrieden 
Bei der Zustimmung der Corona-Politik der Bundesregierung sieht die Sache aber schon anders aus: Nur drei Prozent halten laut „profil“-Umfrage das aktuelle Pandemie-Management für „sehr gut“. Deutlich über ein Drittel der Bevölkerung - nämlich 39 Prozent - halten die Vorgehensweise der Bundesregierung in der Corona-Pandemie für „sehr schlecht“. Weitere 29 Prozent halten die Politik für „eher schlecht“ und nur 26 Prozent befinden sie für „eher gut“. 

Wegen Corona zerstritten
Zudem wurden Österreicher abgefragt, wie stark die Pandemie zu Streitigkeiten im eigenen Freundes- und Bekanntenkreis führte. Zehn Prozent gaben an, dass sie sich wegen Corona schon mit mehreren Freunden zerstritten hätten.

Deutlich höher sind diese Werte bei Anhängern der neuen Impfgegner-Partei MFG: 39 Prozent der Sympathisanten erklären, dass es schon mit mehreren Freunden wegen Corona zu einem Zerwürfnis kam.

Hannah Tilly
Hannah Tilly
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