12.11.2021 06:00 |

US- und China-Firmen

Konkurrenz für Tesla wird immer größer

Auf dem umkämpften Markt für E-Autos fordern immer mehr junge Hersteller Tesla und Co. heraus. Zuletzt ließ Konkurrent Rivian mit dem größten Börsegang seit 2014 aufhorchen, zwölf Milliarden Dollar Erlös für 157 Millionen Aktien wurden erzielt. Neben US-Firmen treten chinesische Hersteller stärker in den Wettbewerb ein.

Nach dem erfolgreichen Börsestart am Mittwoch legte die Aktie von Rivian schon um 50 Prozent zu. Mit knapp 100 Milliarden Dollar ist die Firma bereits mehr wert als BMW oder Ford. Zweiterer ist aber mit fünf Prozent sogar selbst beteiligt, auch Amazon hat sich ein Fünftel gesichert und bestellte gleich selbst 100.000 E-Lieferwagen. Die Hoffnungen sind groß, Umsätze derweil aber noch sehr gering. Erste Autos (Pick ups) lieferte man erst im September aus.

Ebenfalls hoch bewertet mit 60 Millionen Euro ist die Firma Lucid aus Kalifornien. Sie gehört großteils einem saudi-arabischen Pensionsfonds. Mit einer Reichweite von bis zu 830 Kilometern übertreffen Modelle jeden Tesla. Neben Lucid will auch Fisker, der mit dem Handyzulieferer Foxconn kooperiert und E-Autos von Magna Steyr herstellen lässt, mitmischen.

Rekordquartal für Nio
Doch nicht nur in den USA, auch im Hightech-Land China positionieren sich Herausforderer. Nio, die „chinesische Antwort auf Tesla“ und bereits 65 Milliarden Dollar wert, will bald eine Massenmarke nach Europa bringen. Zuletzt gab es ein Rekordquartal. Ebenso aus China ist Xiaopeng (rund 40 Milliarden Dollar), die bereits in Europa (Norwegen) starteten und Alibaba sowie dem Staatsfonds von Abu Dhabi gehören.

Was sagt Tesla-Chef Elon Musk zu den Plänen von Rivian-Gründer Robert Scaringe und anderen? Prototypen seien einfach, die Produktion auszurollen schwer. Um seine Steuern zu zahlen, verkaufte Musk indes Aktien um fünf Milliarden Dollar.

Peter Stadlmüller
Peter Stadlmüller
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