09.11.2021 19:07 |

Corona-Schockbilder

So will Tschechien Impfgegner überzeugen

Mit einer neuen Schockkampagne will Tschechien Corona-Impfgegner zum Umdenken bewegen. Auf einem Bild ist zum Beispiel zu sehen, wie ein toter Mann auf einer Intensivstation in einen blauen Leichensack gelegt wird. Dazu steht der Text: „Er hatte viele Ausreden.“ Ein anderes Foto zeigt einen Sarg, daneben der Satz: „Sie hat die Impfung immer wieder hinausgeschoben.“

Die Anzeigenaktion startete am Dienstag, wie das Gesundheitsministerium in Prag auf Anfrage bestätigte. Der scheidende Ministerpräsident Andrej Babis sprach im Vorfeld von einer „brutalen Kampagne“, die von den abschreckenden Bildern und Warnhinweisen auf Zigarettenschachteln inspiriert sei.

„Wir machen einen Punkt hinter das Coronavirus“
Es soll sich um reale Aufnahmen aus Krankenhäusern handeln. Bisher hatte das Gesundheitsministerium eher auf positive Motivation gesetzt - mit dem Slogan „Wir machen einen Punkt hinter das Coronavirus“.

6,1 Millionen Einwohner geimpft
Bisher sind erst 6,1 Millionen der insgesamt rund 10,7 Millionen Einwohner des Landes vollständig geimpft. Dabei kämpft Tschechien mit stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Innerhalb von sieben Tagen wurden nach aktuellen Daten 514 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner registriert. Seit Beginn der Pandemie gab es in unserem Nachbarland mehr als 31.000 Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).