Wenn Salzburg heute bei der Austria gastiert, wird Matthias Jaissle erstmals als Bullen-Trainer nur aus der Ferne zusehen. Während es für den Deutschen eine Premiere darstellt, ist es für den Klub keine.
Zuletzt war es am 10. Februar 2018 der Fall, dass Salzburg ein Spiel ohne Chefcoach bestritt. Marco Rose war erkrankt, weshalb René Aufhauser dessen Agenden übernahm. Zur Zufriedenheit seines Chefs, der Serienmeister siegte 1:0 in Altach.
Klublegende Aufhauser war bereits knapp zwei Jahre zuvor in die Bresche gesprungen, als Oscar aufgrund einer Grippe das Bett hüten musste - bei Rapid gab es ein 1:1-Remis. „Da hat es schon gekribbelt“, verriet Aufhauser der „Krone“. „Sonst stehst du helfend zur Seite, plötzlich musst du vorne weggehen.“ Je näher die letzte Ansprache rückte, desto größer wurde beim Steirer die Anspannung. „Es war eine fordernde, zugleich aber auch tolle Aufgabe“, erinnert er sich.
Im Gegensatz zu Florens Koch, der mit Jaissle verbunden sein wird, gab es für Aufhauser keine Unterstützung aus der Ferne. „Die beiden Trainer waren richtig krank, daher gab es keinen Kontakt. Sie haben mir das volle Vertrauen ausgesprochen.“ Aufhauser rechtfertigte dieses mit guten Resultaten.
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