Heiligenstadt

140-Tonnen-Ersatzbrücke verursacht Stau-Chaos

Zu umfangreichen Staus mit langen Wartezeiten ist es ab Samstagvormittag im Norden Wiens gekommen. Eine Entspannung ist vorerst nicht in Sicht. Grund sind die Instandsetzungsarbeiten an der Heiligenstädter Brücke, in deren Zuge ein vollständiges eigenes Tragwerk errichtet wird, um während der Sanierungszeit den Verkehr umzuleiten.

Voraussichtlich erst Dienstagfrüh, wenn das 140 Tonnen schwere, aus zwei Teilen bestehende Tragwerk zusammengebaut und mittels gigantischer Kräne eingehoben wurde, dürfte sich die Situation für Autofahrer allmählich entspannen.

Umfangreiche Sperren
Bis dahin heißt es, Geduld zu bewahren. Durch die Sperre der B227 in beide Fahrtrichtungen sowie jeweils einer Fahrspur in jeder Richtung auf der Heiligenstädter Brücke und einer daraus resultierenden Einengung auf der Gunoldstraße kam es bereits ab den frühen Vormittagsstunden am Samstag rund um die Heiligenstädter Brücke zu umfangreichen Staus.

Großräumig ausweichen
Baustellenkoordinator Peter Lenz empfahl den Verkehrsteilnehmern, möglichst großräumig auszuweichen, und ersuchte sie „um etwas Geduld im Fall von Verzögerungen“. „Dieses Bauvorhaben ist technisch und logistisch eine große Herausforderung. Mit dem Einhub wird ein wichtiger Zwischentermin durch großes Geschick und Anstrengung der Beteiligten eingehalten“, erläuterte Nikolaus Hejda, Leiter der Bauabwicklung der Abteilung Brückenbau und Grundbau.

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Dieses Bauvorhaben ist technisch und logistisch eine große Herausforderung.

Nikolaus Hejda, Leiter der Bauabwicklung

Das neue Tragwerk wird bis März 2022 fertiggestellt. Dann beginnt die Instandsetzung der Heiligenstädter Brücke. In der Folge bleibt die neue Brücke als Rad- und Fußwegsteg erhalten und schafft einen Lückenschluss im Radwegnetz. Auf beiden Seiten des Donaukanals wird es künftig Abfahrtsrampen geben, um die Verbindung zwischen Döbling und Brigittenau für Radfahrer und Fußgänger zu verbessern.

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Montag, 29. November 2021
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