Szenen wie aus einem Königsdrama! Als der ehemalige Prinz Andrew Anfang Februar aus der Royal Lodge ausziehen musste, soll er laut britischen Medien geschrien haben: „Ich bin der Sohn der Queen – das könnt ihr mir nicht antun!“ Jetzt, nur Wochen später, durchsucht die Polizei das 31-Zimmer-Anwesen – und der Fall spitzt sich dramatisch zu.
Seit Donnerstag durchkämmen Ermittler das Gelände in Windsor. Zivilfahrzeuge fahren ein und aus, Beamte sichern Unterlagen und Datenträger. Die Durchsuchung gilt als vorläufiger Höhepunkt im beispiellosen Absturz des einstigen Lieblingssohns von Elizabeth II.
Andrew war an seinem 66. Geburtstag auf dem Landsitz Sandringham festgenommen worden. Stundenlang saß er in Polizeigewahrsam, bevor er unter Auflagen wieder freikam. Wie er auf seine Verhaftung reagiert hat, wurde bisher nicht bekannt.
Der Vorwurf wiegt schwer: Amtsmissbrauch im öffentlichen Dienst. Im Raum steht der Verdacht, Andrew habe während seiner Zeit als Handelsgesandter sensible Informationen weitergegeben – unter anderem im Umfeld des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein.
Bruder Charles unter Druck
Brisant: Die Royal Lodge musste Andrew nach einem langen Streit mit seinem Bruder, Charles III., im Jänner früher räumen als geplant.
Insider berichten, er habe sich lange geweigert zu gehen und das Anwesen regelrecht „belagert“, bis Charles der Geduldsfaden riss und er ihn mitten in der Nacht nach Sandringham verfrachten ließ. Andrew soll gebrüllt haben: „Ich bin der zweite Sohn der Queen, das könnt ihr mir nicht antun!“
Droht jetzt der Ausschluss aus der Thronfolge?
Obwohl Andrew bereits seinen royalen Titel verlorn hat, steht er formell noch auf Platz acht der Thronfolge. Doch das könnte sich bald ändern.
Die britische Regierung prüft laut Medienberichten, Andrew per Gesetz aus der Thronfolge zu streichen. Dafür müsste das Parlament zustimmen – ebenso wie die 14 weiteren Commonwealth-Staaten, darunter Australien und Kanada. Eine Hürde – aber keine unmögliche.
Der tiefe Fall von Andrew ist noch nicht zu Ende – doch eines steht fest: Das britische Königshaus erlebt gerade seine schwerste Bewährungsprobe seit Jahrzehnten.
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