Im Zuge des diesjährigen, zweitägigen Innsbrucker Freeride-Filmfestivals wird im Metropol Kino am 13. November ein äußerst sehenswerter Film aus jungen Tiroler Händen präsentiert. „Gerwentil“ ist ein Kunstfilm von atemberaubender Schönheit, in dem eine tiefsinnige poetisch-mystische Geschichte feinsinnig erzählt wird.
Ein uralter, seine Äste wie anklagend in den Himmel reckender Ahornbaum im Risstal, auf 1200 Meter Seehöhe in der malerischen Hochebene der Eng seit Urzeiten fest verwurzelt, stellt das Gewissen, das Alter Ego, des unvergleichlichen Karwendelgebirges im Film „Gerwentil“ dar. Dieser Baum stellt sich mit der markanten Stimme von Schauspieler Martin Leutgeb die berechtigte Frage, wo der Respekt des Menschen im Umgang mit der Natur geblieben ist. Ist es moralisch vertretbar, in eine Welt einzudringen, die von seltenen Tieren und Pflanzen bevölkert ist, nur weil das Entdecken des Neuen so reizvoll erscheint?
Ein cineastischer Schatz
„Gerwentil“, so lautet der historisch überlieferte Name des Karwendelgebirges – dem größten Schutzgebiet Tirols und größten Naturpark Österreichs. In einem sich über zwei Jahre erstreckenden, mit viel Anstrengung verbundenen und mit Passion und großer Professionalität betriebenen Crowdfunding-Projekt entstand ein 15-minütiger Film, welcher dem Karwendelgebirge in außergewöhnlichen Bildern neue Perspektiven verleiht. Natur- und Umweltfilm, gepaart mit einem poetisch, mystisch angehauchten Plot und das Ganze noch mit actiongeladenen Freeride-Szene angereichert, ergibt einen cineastischen Schatz, welcher den Betrachter von Anfang an in seinen Bann zieht und der am Ende auch mehr als genügend Eindrücke zum Nachdenken hinterlässt.
Junges, engagiertes Team
Das kleine Meisterwerk entstand nach Idee von Profi-Freerider Victor Heim und der Brüder Christoph und Philipp Kaar, die auch für die Regie verantwortlich zeigen. Seine öffentliche Premiere erlebt „Gerwentil“ im Zuge des Freeride-Filmfestivals am 13. November im Innsbrucker Metropol Kino.
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