Mega-Prozess gestartet

Graz: Blutige Fehde junger Syrer endet vor Gericht

Steiermark
23.02.2026 17:26

Mega-Prozess gegen fünf Syrer wegen Mordversuchs und schweren Körperverletzungen in Graz: Macheten, Pistolen, Eisenstangen und ein Hammer dienten als Waffen.

Bei den Angeklagten soll es sich um Mitglieder der Bande „505“ handeln. Vor allem in Wien gab es einen mehrmonatigen „Bandenkrieg“ zwischen jungen Tschetschenen und Syrern mit Schwerverletzten auf beiden Seiten. Und auch in Graz zogen sie bereits ihre blutigen Spuren.

Mordversuch mit Messer
Bewaffnet mit Pistolen, Messern, Macheten und Eisenstangen sollen sie laut Anklage in Grazer Parks ihren Kontrahenten aufgelauert und sie mit ihren Waffen malträtiert haben. Einem stachen sie ins Gesäß. Ein anderer Gegner wurde in den Rücken gestochen – was als Mordversuch angeklagt wurde. Um die Opfer einzuschüchtern, schossen Bandenmitglieder neben deren Füße in den Boden, schlugen sie nieder, ließen sie knien und erniedrigten sie.

Die Angeklagten, die 16 bis 26 Jahre alt sind, leugneten bislang die brutalen Taten. Sie seien entweder gar nicht dabei gewesen oder hätten nur zugesehen. Der Prozess, der am Montag in Graz startete, ist bis mindestens Anfang März anberaumt.

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