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Integration und Klima | 3 G bei der Arbeit

„Integrationsbarometer“ heißt die Messung, die regelmäßig vom renommierten Meinungsforscher Peter Hajek im Auftrag des Österreichischen Integrationsfonds durchgeführt wird. Dabei erfragt man von den Österreichern, was ihnen besondere Sorgen bereitet. Und tatsächlich macht etwa die Verbreitung des politischen Islam mehr als der Hälfte der Österreicher Sorgen - 30 Prozent sogar „sehr oft“. Die Integration von Flüchtlingen und Zuwanderern kommt auf einen ähnlich hohen „sehr-oft-Sorgen“-Wert (29%). Eine Sache bereitet den Österreichern aber mit deutlichem Abstand vor den Integrationsfragen Kopfzerbrechen: Klimaerwärmung und Umweltfragen - hier nannten gleich 37 Prozent, dass ihnen diese Materie „sehr oft“ Sorgen bereite. Ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl, dass die heimische Politik endlich erkennen muss, dass es zwar wichtig ist, die Migrationsfrage zu behandeln. Aber mindestens ebenso wichtig, sich mit aller Kraft der Eindämmung des Klimawandels zu widmen!

3 G bei der Arbeit. Jetzt kommt Dynamik in die Diskussion um 3 G am Arbeitsplatz. Hatte man ursprünglich damit gerechnet, die an Italien angelehnte Regelung würde bereits Ende September verordnet, so schien es zuletzt so, als könnte es noch einige Wochen dauern. Jetzt soll die Bestimmung aber doch rasch kommen, weil neben ÖVP und Grünen nun auch die SPÖ mit an Bord ist und so im Bundesrat die erforderliche Mehrheit gegeben ist. Das heißt, dass man künftig nur geimpft, in den vergangenen sechs Monaten genesen oder aktuell getestet zur Arbeit darf. Wobei die betrieblichen Tests weiter kostenlos bleiben, was die Gewerkschaft begrüßt. Na, dann schauen wir jetzt einmal, was sich vor der endgültigen Umsetzung noch für Hürden auftun.

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