15.10.2021 16:00 |

Hauptstadt entdecken

Wien zu Fuß: Vom Rotlichtviertel zum Friedhof

Prachtvolle Bauten, Naturjuwele, verruchte Ecken und morbider Charme - in Wien findet man alles. Wo genau, steht im Buch „Zu Fuß durch Wien“. Die „Krone“ präsentiert daraus die besten Routen.

„Wer eine Stadt wirklich kennenlernen möchte, erkundet sie am besten zu Fuß“, sagen Rosemary und Jennifer Faulkner, die Autorinnen von „Zu Fuß durch Wien“. „Das gilt vor allem für Wien, das auf eine sehr lange und ebenso spannende Geschichte zurückblickt." Und diese Historie ist an jeder Ecke zu finden. Hier ein kleiner Auszug aus interessanten Spaziergängen durch Wien:

  • Die Wiener Ringstraße - Von der Staatsoper zum Hotel Imperial
  • Das Quartier Belvedere und Umgebung - Modernes Bankerviertel trifft auf Heeresgeschichte
  • Der Prater - Mehr als nur das Riesenrad
  • Am Wienfluss entlang - Die Juwelen des Jugendstils
  • Hohe Warte - Wo sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen
  • Die Seestadt Aspern - Die schönen Seiten des Stadtentwicklungsgebietes

Von Bierheislmenscha zu Vorstadt-Hipster
Eine interessante Route führt auch durch das ehemalige Rotlichtviertel am Spittelberg im 7. Bezirk. Maria Theresia hatte damals die Prostituierten, die sogenannten Bierheislmenscha, in die Vorstadt verbannt. Mittlerweile hat sich die Gegend zum Hipster-Grätzel gemausert. Bei einem Spaziergang vom MuseumsQuartier zum Ulrichsplatz kann man die ehemals verruchten Ecken entdecken.

Am Wienfluss entlang
Etwas gediegener gestaltet sich die Route „Den Wienfluss entlang“. Auf einer Länge von 4,5 Kilometern geht es in etwa drei Stunden von der Linken Wienzeile beim Naschmarkt bis zur Österreichischen Postsparkasse, vorbei an den wichtigsten Gebäuden des Jugendstils wie der Secession oder den Otto-Wagner Pavillons im Stadtpark.

Tour durch Villenkolonie
Wer es etwas ruhiger will, ist auf der Hohen Warte richtig - dort wo sich eine Pracht-Villa an die nächste schmiegt und Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) sowie der wunderschöne japanische Garten Setagaya Park darauf warten, entdeckt zu werden.

Morbider Charme
In Wien, der Stadt des morbiden Charmes, darf natürlich auch keine Tour am Zentralfriedhof fehlen - mit der Aufbahrungshalle, Falcos Ehrengrab oder dem Babyfriedhof.

Sogar in der Seestadt haben die Autorinnen ein paar schöne Ecken gefunden. Und erklären ihre Bedeutung: Immerhin wurde auf diesem Stadtentwicklungsgebiet im Jahr 1809 Napoleon Bonaparte von Erzherzog Karl besiegt.

Viktoria Graf
Viktoria Graf
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