Gerüchte gestreut

Aufregung um Dopingvorwürfe gegen FC Barcelona

Fußball
14.03.2011 16:08
In Spaniens Fußball fliegen die Hackeln derzeit tief: Der Radiosender "Cadena COPE" berichtete unter Berufung auf Vereinskreise von Real Madrid, dass sich der Rekordmeister beim spanischen Verband RFEF für strengere Doping-Kontrollen einsetzen werde. Indirekt wurde dabei auch der FC Barcelona mit illegaler Leistungssteigerung in Verbindung gebracht: Die Madrilenen sähen laut dem Beitrag nämlich nicht ein, dass bei Barca "Mediziner von zweifelhaftem Ruf" arbeiten könnten.

Zudem wurde auch angedeutet, dass Valencia bei seinen Titelgewinnen in den Jahren 2002 und 2004 den sogenannten "Dopingarzt" Eufemiano Fuentes für sich arbeiten ließ. 

Heftige Proteste von Barca und Valencia
Barca und Valencia wiesen die Verdächtigungen am Montag energisch zurück und verlangten von dem Sender eine sofortige Richtigstellung. Zudem drohten beide Vereine mit rechtlichen Schritten. "Bei der Verteidigung der Ehre seiner Trainer, seiner Spieler und seiner Sportärzte ist der Klub bereit, alle Mittel auszuschöpfen", kündigte der FC Barcelona in einem Kommuniqué an. Valencia betonte, Fuentes habe nie für den Verein gearbeitet und sei auch nicht als Berater tätig gewesen. 

Der Sender Cadena COPE ist eine private Rundfunkanstalt, die überwiegend der spanischen Bischofskonferenz gehört.

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