„Projekt Neuland“

Der Linzer Hafen wird zum urbanen Treffpunkt

„Moderne Häfen gibt es jede Menge in Europa, aber unserer wird künftig durch einen Mehrwert für die Bevölkerung hervorstechen“, betonte SP-Bürgermeister Klaus Luger gestern stolz bei der „Projekt Neuland“-Baustellenbegehung im Linzer Hafen.

„Krone“-Leser wissen: Das Linzer Hafenviertel ist im Umbruch, lässt sich bekanntlich die Linz AG ihr „Projekt Neuland“ rund 140 Millionen Euro kosten. Das Kernstück bildet eine neue Tiefkühl- und Pharmahalle, bei der aktuell bereits die Betonage der einzelnen Bodenplatten auf Hochtouren läuft. Und die künftig mit dem „Hafenportal“ und dem „Hafenturm“ für die ost-westlich ausgerichtete „Freizeitachse“ sorgt. Der Clou: Am Dach der Halle entsteht ein rund 4000 m² großer Dachgarten. Die Idee der Freizeitachse besteht darin, einen öffentlich zugängigen Weg vom Posthof bis zum Aussichtsturm beim Hafenbecken 2, also direkt zum Wasser, zu schaffen.

Exakt im Zeitplan
Gestern informierten Linz-AG-General Erich Haider und Vorstandsdirektorin Jutta Riener im Beisein von SP-Stadtchef Klaus Luger über die Baufortschritte. Haider: „Wir sind exakt im Zeitplan, der zügige Baufortschritt ist wirklich erfreulich.“ Erfreulich sei das Gebäude auch in punkto Nachhaltigkeit rund um ein autarkes Energiekonzept für Beheizung und Kühlung. Die Bepflanzung des Dachgartens ist für September 2022 terminisiert, die Gesamtfertigstellung für November 2022 geplant.

SP-Stadtchef Klaus Luger begeistert: „Mit der neuen Halle wird es möglich, dass sich auf zwei voneinander getrennten Ebenen ein Betriebsgelände und öffentlicher Raum mit Wasserzugang zur gleichen Zeit am selben Ort befinden. Diese doppelte Nutzung verleiht unserem Hafen einen unverwechselbaren Charakter.“

Mario Ruhmanseder
Mario Ruhmanseder
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Dienstag, 28. September 2021
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