Seltsames Verhalten eines russischen Passagiers hat am Samstagnachmittag für einen außertourlichen Zwischenstopp auf dem Grazer Flughafen gesorgt: Der 51-Jährige hatte sich gleich nach dem Start in Zypern in der Toilette eingeschlossen und kam trotz aller Aufforderungen nicht mehr raus. Für ihn ging die Reise nach Zürich im Zug weiter.
Der Flug sollte von Larnaca/Zypern direkt nach Zürich gehen. Doch der Pilot ersuchte am Samstagnachmittag, in Graz eine Zwischenlandung einlegen zu können. Denn das Verhalten eines Passagiers gab Anlass zur Sorge.
Der 51-Jährige aus Russland hatte sich gleich nach dem Start in der Bordtoilette eingeschlossen. Als er nach Ewigkeiten immer noch drinnen war, wurde er vom Flugpersonal ersucht, herauszukommen. Er ignorierte das, blieb in der Toilette verschanzt, meldete sich nicht mehr - und das am 11. September, dem Tag, an dem weltweit des Horrors des Terroranschlages mit Flugzeugen in New York gedacht wurde.
Die Aufregung wuchs an Bord, der Flugzeug des Herstellers Airbus (A320) landete gegen 13.15 Uhr außerplanmäßig am Flughafen Graz.
Nichts Auffälliges auf Toilette gefunden
Die Flughafenpolizei konnte den Passagier dazu bringen, die Toilette zu verlassen. Bereitwillig zeigte dieser sein gesamtes Gepäck vor. Das WC wurde auf Manipulationen oder Beschädigungen untersucht, es konnte aber nichts Auffälliges gefunden werden, auch keine gefährlichen Gegenstände. Angaben zu seinem auffälligen Verhalten machte der Mann später auf der Polizeistation nicht.
Der Flug in Richtung Zürich wurde fortgesetzt - die Reise für den 51-Jährigen ging allerdings im Zug weiter, er wurde vom Piloten nicht mehr mit genommen.
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