12.09.2021 18:55 |

Ski Alpin

Rossis Fitness-Guru macht die Olympiasiegerin fit

Bei den Olympischen Jugendspielen (YOG) in Les Diablerets (Sz) gab Amanda Salzgeber im Jänner 2020 mit Kombi-Gold eine eindrucksvolle Visitenkarte ihres Talents ab. Die vergangene Saison war für die junge Vorarlbergerin dann allerdings alles andere als einfach. Doch die 19-Jährige hat sich mit hochkarätiger Unterstützung zurückgekämpft und präsentiert sich aktuell fitter als jemals zuvor. Das „Krone Vorarlberg“-Team um Skiexperten Magnus Walch hat die Montafonerin beim Training in Saas-Fee besucht und zum Video-Interview gebeten.

Nachdem sie als Vorläuferin beim Riesentorlauf in Sölden im Oktober ihr „Weltcupdebüt“ gegeben hatte, verletzte sich die 19-Jährige ebendort kurz danach beim Riesentorlauftraining. „Bei einem richtig heftigen Crash habe ich mir das Syndemoseband gerissen“ verrät „Mandy“ im „Krone“-Talk beim Sommertraining in Saas-Fee. Obwohl die Verletzung gut heilte und die Montafonerin relativ rasch wieder auf Skiern stand, hinterließ der Sturz Spuren.

„Vor dem Abflug habe ich mir nie Gedanken darübergemacht, was passieren kann“, gesteht die Head-Pilotin. „Danach schon!“ Um dieses einschneidende Erlebnis zu verarbeiten, suchte Salzgeber Unterstützung bei einer Psychologin. Und seit diesem Sommer arbeitet sie auch mit Ex-ÖSV-Cheftrainer Mathias Berthold - der unter anderem auch die Fußballer von Sturm Graz mental betreut.

Training im Doppelpack
Die Verletzung war für die ÖSV-B-Kaderläuferin aber nicht der einzige Rückschlag im letzten Winter. „Als ich dann endlich wieder in Fahrt gekommen bin, infizierte ich mich mit Corona“, erzählt die Head-Pilotin - die Saison war damit endgültig gelaufen. „Also habe ich mich ganz auf meine Matura am Sportgymnasium Dornbirn konzentriert.“ Mit Erfolg! Die Schule ist abgeschlossen und der Fokus liegt nun voll auf dem Skirennsport.

Um körperlich noch fitter zu werden, arbeiten Amanda und ihre Schwester Angelina - aktuell Mittrainiererin im C-Kader - seit einigen Monaten mit dem Göfner Fitness-Kapazunder Max Cavada, der auch Vorarlbergs NHL-Crack Marco Rossi betreut, zusammen. „Meine letzten Leistungstests sind sehr vielversprechend verlaufen“, freut sich Amanda, die ihre Wettkampfsaison aller Voraussicht nach bei den Europacuprennen Ende November in Skandinavien starten wird.

Ein großes Saisonziel für die Tochter von Olympiasiegerin Anita Wachter-Salzgeber und Head-Rennsportleiter Rainer Salzgeber wartet dann Anfang März 2022: „Da steigt dann die Junioren-Weltmeisterschaft im kanadischen Panorama“, erklärt Mandy. „Da wäre ich sehr gerne dabei - zumal ich auch noch nie in Kanada gewesen bin.“ 

Peter Weihs
Peter Weihs
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