Extra Straße errichtet

Sattelschlepper drohte Absturz: Brenzlige Bergung

Steiermark
09.09.2021 17:39
Porträt von Steirerkrone
Von Steirerkrone

Zu einem nächtlichen Marathoneinsatz entwickelte sich in Hirschegg (Steiermark) die Bergung eines Sattelschleppers. Das mit Strohballen beladene Fahrzeug war von einer schmalen Straße abgekommen und drohte, über eine 20 Meter hohe, steile Böschung abzustürzen. Es musste sogar eine eigene Umfahrungsstraße eingerichtet werden.

Bis drei Uhr in der Nacht dauerte der fast acht Stunden lange Einsatz der Hirschegger Feuerwehr. Der Sattelzug war auf einer wegen Fernwärme-Grabungsarbeiten schmalen Straße abgekommen und drohte abzustürzen. Das konnte zunächst mit einem Greifzug verhindert werden.

Da eine längere Totalsperre der Straße absehbar war, wurde für den ansonsten nicht mehr erreichbaren Orstteil Bernstein eine Umfahrungsstraße eingerichtet. Diese musste teilweise erst geschottert werden. Zudem wurde der Fernwärmeschacht zum Teil zugeschüttet.

Bergung „sehr schwierig“
Von der Feuerwehr-Landesleitzentrale in Lebring wurde ein großer Kran angefordert. Die Bergung selbst war laut Feuerwehr „sehr schwierig“, das Fahrzeug musste 200 Meter rückwärts, teilweise noch an offenen Fernwärmeschächten vorbei, geborgen werden.

Grundbesitzer ermöglichten Umfahrungsstraße
Einsatzleiter und Feuerwehrkommandant Franz Guggi: „Ich möchte mich bei allen am Einsatz beteiligten Helfern sehr herzlich bedanken. Ein spezieller Dank ergeht an  Bürgermeister Johann Schmid, welcher bis Einsatzende vor Ort war, sowie den Grundbesitzern, welche problemlos die Errichtung der Umfahrungsstraße ermöglichten.“

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