In Landskron abgegeben

Griechischer „Adler auf Reisen“ verunglückt

Kärnten
03.09.2021 13:51
Ein ganz seltener Patient wurde im Pflegecenter der Adlerarena Burg Landskron abgegeben: Ein aus Griechenland stammender Habichtsadler war in Unterkärnten in ein Maisfeld geraten, aus dem er nicht mehr starten konnte. Der Jungvogel war mit einem GPS-Sender ausgestattet. So konnten Birdwatcher den Vogel orten.

„Der erste Habichtsadler, den wir in unserer Obhut hatten! Der Jungvogel dürfte bei einem Unwetter in den Maisacker geraten sein. Sein Gefieder war durchnässt. Durch die Versuche, aus dem Acker zu fliegen, war er geschwächt“, erklärt Falkner Franz Schüttelkopf.

Griechische Forscher baten um Hilfe
Habichtsadler sind extrem gefährdet, weshalb die griechischen Forscher den Vogel mit einem modernen GPS-Sender mit Solar-Panel zum Aufladen ausgestattet hatten. Dadurch haben die Forscher in Griechenland auch bemerkt, dass sich der Adler nicht mehr bewegt und Kärntner Birdwatcher um Hilfe gebeten.

„Nach einer Woche im Pflegecenter war er wieder fit, nach Absprache mit dem Forscherteam wurde er freigelassen“, sagt Schüttelkopf, der gespannt ist, wo der Vogel wieder auftaucht. „Vielleicht war er schon öfters in Kärnten. Er kommt nur zum Jagen aus Waldungen hervor“, so der Falkner.

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