NHL-Hoffnung Rossi

„Ich hatte Angst, dass ich nicht mehr aufwache“

Sport-Mix
19.08.2021 06:02

NHL-Hoffnung Marco Rossi spricht über bange Monate aufgrund einer Herzmuskelentzündung, sein Team-Debüt und die Olympia-Quali. Rückblickend auf seine Erkrankung sagt er: „Ich hatte Angst, dass ich nicht mehr aufwache.“

„Der ist topfit, eine Maschine“, sagte Teamchef Roger Bader über Marco Rossi (19). Der gestern beim Eis-Training in Kagran heißlief, selbst meinte: „Ich bin zurück auf 100 Prozent! Dass mir das auch die Ärzte versichern, ist wichtig fürs Mentale!“

Spießroutenlauf nach Corona
Klar, nach bangen Monaten. Nachdem Rossi Ende 2020 Corona hatte, war der Stürmer bei der U20-WM „müde“, ehe ein Bluttest das Jänner-Camp in Minnesota platzen ließ: „Die Werte passten nicht.“ Ein Spießrutenlauf durch Spitäler folgte. „Wobei mir Thomas Vanek half, auch Medikamente besorgte“, erzählt der Vorarlberger.

Herzmuskelentzündung
Dem letztlich eine Herzmuskelentzündung zusetzte. Zwar half, dass er sich in der Heimat erholen durfte. „Aber ich habe meinen Eltern gesagt, dass sie jeden Morgen nach mir schauen sollen, weil ich Angst hatte, dass ich nicht mehr aufwache. Du lernst die Gesundheit zu schätzen, überlegst aber, ob du je wieder richtig Eishockey spielen kannst.“

Rossi kann - und tut es nach mehrwöchigem Aufbau. Gegen Ungarn (Samstag) und Italien (Sonntag) warten erste Nationalteam-Tests. „Es ist immer eine Ehre, für Österreich zu spielen!“ Das in der Olympia-Quali ab 26. August in Bratislava auf die Slowakei, Polen und Weißrussland kracht. „Machbar“, so Rossi, „zudem helfen mir die Spiele für Minnesota.“

Wohin er am 4. September zurückkehrt. Voller Tatendrang - und hoffentlich gesund.

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