Spieler im Streik

Kane nicht der Erste: Hochsaison für Erpresser!

Bei diesem Spiel sitzen die Klubs auf dem kürzeren Ast - wissen auch jene Berater, die ihren Spielern solche Methoden empfehlen. Der aktuellste Fall heißt Harry Kane. Montag fehlte er beim Trainingsstart von Tottenham. Am Dienstag dasselbe Bild. Der 28-Jährige hatte den Klub schon lange vor der EURO von seinen Absichten informiert, will jetzt einen Wechsel erzwingen, endlich Pokale gewinnen.

Der Stürmer, der in 336 Spielen für den Verein 221 Treffer erzielte, ist der Ansicht, ein Gentleman’s Agreement zu haben, das ihn aus dem bis 2024 laufenden Vertrag bringt. Klubboss Daniel Levy sieht es anders, Ausstiegsklausel gibt es keine. Unter 160 Millionen will man Kane nicht gehen lassen, weit weg von den 100 Millionen, die Manchester City bereit ist zu zahlen.

Einige Fans fordern bereits die Absetzung von Kane als Teamkapitän, da er mit seiner Erpressung ein schlechtes Vorbild für junge Spieler abgeben würde. Mit der Wahl seiner Methode ist er nur einer von vielen ...

  • Kevin Danso: Erklärte dem FC Augsburg zuletzt, dass er nicht mehr für den Klub spielen wolle. Wurde aus dem Trainingslager verbannt, soll ein Angebot vom RC Lens haben.
  • Sadio Mané: Wollte weg aus Salzburg, entfernte sich 2014 vor dem Champions-League-Play-off gegen Malmö vom Training, blieb dann Terminen fern, wurde aus dem Kader gestrichen. Wechselte am 1. September zum FC Southampton.
  • Antoine Griezmann: Streikte sich 2019 von Atletico zu Barcelona - wurde dort bis jetzt nicht glücklich.
  • Ousmane Dembélé: Tauchte 2017unter, boykottierte das Training, wurde suspendiert, Dortmund einigte sich mit Barca auf den115-Millionen-Transfer.
  • Pierre Aubameyang: Blieb aufgrund eines Wechselwunsches einer Teamsitzung fern, kam öfterzu spät zum Training, wurde suspendiert. Bekam seinen Willen und Dortmund 65 Millionen Euro von Arsenal.

Kronen Zeitung

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Freitag, 24. September 2021
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