Kunden würden zwar ab Mai für einen 20-Gramm-Einzelbrief 62 Cent statt bisher 55 Cent bezahlen, doch der Preis liege im europäischen Mittelfeld. Ähnlich sieht dies auch die Regulierungsbehörde RTR, sie stufte die Erhöhung als erschwinglich ein und weist darauf hin, dass sie noch dazu unter der allgemeinen Inflationsrate liegt.
Das Schwierige bei der Festsetzung der Gebühren sei, dass ein Durchschnittswert für ganz Österreich gefunden werden muss, denn eine Zustellung in Wien koste gerade mal die Hälfte der 62 Cent Portogebühr, in Gebirgstäler allerdings das Dreifache, betonte Pölzl.
Serviceleistungen sollen ausgebaut werden
Künftig will der Post-Chef das Service weiter ausbauen. Beispielsweise werden Selbstabholboxen für Wohnhausanlagen angedacht, in denen der Postler die Pakete hinterlegen kann, wenn der Adressat nicht da ist. Die Kunden bekommen im Brieffach eine Benachrichtigung über die Hinterlegung inklusive eines Codes, mit dem sie dann die Box öffnen können. Für den Empfänger entfällt somit der Gang zum nächsten Postamt.
Außerdem will die Post die Wartezeiten in den Ämtern verkürzen. Künftig könnte es auch bei mehreren geöffneten Schaltern nur mehr eine Warteschlange geben - wodurch, egal welcher Schalter gerade frei wird - der Kunde der nächste ist, der als Erster in der Reihe steht.
Angedacht ist auch, Kunden vor einer Paketzustellung via SMS zu informieren. Offen ist noch die seit Langem im Raum stehende Abendzustellung. Hier müsse es aber erst Gespräche der Sozialpartner geben, mahnte Pölzl Geduld ein.









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