Kalter Genuss:

In Steyr wird aus Ziegenkäse Eis gemacht

Oberösterreich
08.07.2021 13:00

„Eis ist meine Leidenschaft“, schwärmt Andreas Resch (36), Patissier in Steyr. Er hat für seine Marke „Buburuza-Eis“ schon 250 Sorten kreiert, darunter „Gries(s)gram“. Damit hat er sich unter die besten sechs Eisproduzenten Österreichs katapultiert. Im Vorfinale zur Eis-WM, das gestern stattfand, wurde er sogar Zweiter.

Selbst in der Eis-Hochsaison kann Andreas Resch nicht auf seine Lieblingssorte verzichten und gönnt sich in einer Arbeitspause eine Kugel Schoko-Banane. „Das war die erste Sorte, die ich in meinem Laden angeboten habe“, erzählt er, während er genüsslich schleckt.

Kuhmilch aus der Region
Vor sechs Jahren wagte der Patissier den Sprung ins Unbekannte: Er gründete mit seiner Frau Florentine in Steyr die Marke „Buburuza-Eis“, rumänisch der Marienkäfer. Seine Geschäftsidee ist ehrlich: Er produziert „keine Packerlsuppe“, sondern handwerkliches Eis aus regionaler Milch. „Ich kenne sogar die Namen der Kühe,“, sagt er. Auch Obst und Beeren bezieht er aus der Region. Er macht Eis mit Mühlviertler Kolakraut, aus Ziegenkäse, mit Süßkartoffel, Stachelbeeren, Nussschnaps, Chili, sogar mit Vanillekipferl- oder Lebkuchengeschmack im Winter.

Andreas Resch, Eismacher in Steyr ist mit „Buburuza-Eis“ auch in Linz vertreten (Bild: Alexander Schwarzl)
Andreas Resch, Eismacher in Steyr ist mit „Buburuza-Eis“ auch in Linz vertreten

Von der Oma inspiriert
Resch führt einen Eisladen in Steyr und beliefert Cafés in Linz, Wels, Enns, Amstetten oder Saalbach. Die „Falstaff-Jury“ kürte ihn bereits fünfmal zum besten Eissalon Österreichs.

Handwerklich gemachtes Eis mit Zutaten aus der Region (Bild: Alexander Schwarzl)
Handwerklich gemachtes Eis mit Zutaten aus der Region

Fast bei Gelato-WM
Heuer katapultierte er sich mit der Sorte „Gries(s)gram“, von Oma’s Grieskoch inspiriert, in die Vorausscheidung für die Gelato-WM. Die sechs besten Eis-Patissiers Österreichs traten gestern gegeneinander an - nur im Livestream: „Ich musste coronabedingt die Zutaten mit der Post nach Bologna schicken“, schildert er. Die Jury mischte das Eis selbst: „Leider wurden wir nur Zweiter“, erzählt er enttäuscht. Aber dafür ist er im Falstaff-Voting wieder vorne.

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